Vor dem Champions-League-Auftakt gegen Villarreal plagen den BVB große Personalsorgen. Vor allem in der Defensive muss Niko Kovac improvisieren.
Borussia Dortmund ist erfolgreich in die neue Saison gestartet, vor dem Auftakt in der Champions League wird die Personalsituation allerdings zunehmend zum Problem. Wenn der BVB am Dienstagabend (8. September, 21 Uhr) den FC Villarreal empfängt, muss Trainer Niko Kovac vor allem in der Defensive improvisieren.
Neben den Langzeitverletzten Nico Schlotterbeck und Emre Can steht auch Filippo Mane vorerst nicht zur Verfügung. Der 21 Jahre alte Innenverteidiger zog sich beim 3:2-Auswärtssieg gegen die TSG Hoffenheim eine Muskelverletzung zu und wird mehrere Wochen fehlen. „Er wird sicherlich erst nach der Länderspielpause zurückkommen“, erklärte Kovac auf der Pressekonferenz am Montag.
Damit werden die Möglichkeiten im Abwehrzentrum noch geringer. Zusätzlich fehlt Ramy Bensebaini aufgrund einer Sperre aus dem vergangenen Champions-League-Spiel. Als Optionen für die Innenverteidigung bleiben unter anderem Waldemar Anton, Joane Gadou und Luca Reggiani. Auch eine Umstellung des zuletzt bevorzugten Systems ist denkbar.
Kovac warnt BVB eindringlich vor Villarreal
Eine Viererkette bereitet Kovac jedenfalls keine größeren Sorgen. „Wenn wir das müssten, könnten wir das“, sagte der BVB-Coach. Ebenso wäre es möglich, Julian Ryerson in die Dreierkette zu ziehen und die rechte Außenbahn anderweitig zu besetzen.

Entwarnung gab es dagegen bei Daniel Svensson und Konstantinos Karetsas. Beide fehlten beim Abschlusstraining mit der Mannschaft, sind nach Angaben des Trainers aber „kerngesund“. Ihr individuelles Programm war lediglich Teil der Belastungssteuerung, sodass beide gegen Villarreal eingesetzt werden können. Von der bisherigen Bilanz des spanischen Gegners will sich Kovac unterdessen nicht täuschen lassen.
Villarreal wartet in der heimischen Liga noch auf den ersten Sieg. Für den Dortmunder Trainer entspricht das jedoch nicht den tatsächlichen Leistungen des Teams. „Wir dürfen nicht den Fehler machen und das Ergebnis in der Liga bewerten. Das spiegelt nicht die Performance wider“, warnte Kovac. Der BVB geht damit zwar als Favorit in seinen Champions-League-Auftakt, muss angesichts der angespannten Personallage aber insbesondere in der Defensive kreative Lösungen finden.










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