Es gibt Tage im Leben, die vergisst man nie. Solch ein Tag dürfte für Luca Vozar der 5. September 2026 sein. Im Spiel gegen den FC Bayern München (0:0) feierte der 19 Jahre junge Mittelfeldakteur des FC Schalke 04 sein Debüt im Profifußball.
Vozar besitzt eine ganz besondere Verbindung zum Revierklub, die im modernen Fußball eher ungewöhnlich ist. „Ich bin Schalke-Mitglied, seit ich drei Monate alt bin“, verriet der Youngster vor wenigen Monaten in einem Vereinsinterview. „Mein Opa und mein Papa sind schon lange mit dem Verein verbunden. Als ich vier Jahre alt war, wurde ich schon mit ins Stadion genommen.“ Sein erstes Trikot von S04 trug den Namen von Raúl (49). „Von Anfang an gab es für mich nur Königsblau.“
In der 74. Minute war es so weit. Dejan Ljubicic (28) verließ den Platz, Vozar ersetzte ihn. Der gebürtige Bottroper fügte sich nahtlos ins Team ein, kämpfte wie seine Mitspieler bis zum Umfallen. „Er hat in den vergangenen Wochen gezeigt, dass er mithalten kann“, lobt Youri Mulder (57) den Youngster. Daher habe er sich den Einsatz gegen den Rekordmeister verdient, ist der Direktor Profifußball überzeugt.
„Ein sehr guter Fußballer“
„Luca ist ein sehr guter Fußballer, der in der Knappenschmiede hervorragend ausgebildet worden ist“, sagt Mulder. Seit 2015 trägt Vozar den blau-weißen Dress, durchlief alle Jugendteams. Er besitzt einen Vertrag bis 2028 mit der Option auf ein weiteres. „Deshalb freut es mich, dass der Junge nun sein Pflichtspieldebüt feiern durfte.“

Vozar tritt in die Fußstapfen von Mertcan Ayhan (19), Vitalie Becker (21) und Mika Wallentowitz (18), denen der Sprung aus der U19 zu den Profis bereits gelungen ist, wie Mulder zu berichten weiß. Der Verantwortliche würdigt die Arbeit in der Schalker Jugendabteilung: „Lucas Premiere in der Bundesliga zeigt wieder einmal, wie gut in der Knappenschmiede gearbeitet wird.“










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