In der Entscheidung, kurz vor Transferschluss Ethan Nwaneri vom FC Arsenal als Ersatz für den mit einer Kreuzbandverletzung lange fehlenden Giannis Konstantelias auszuleihen, konnten sich die Verantwortlichen von Borussia Dortmund bereits am Samstag bestätigt sehen, als der junge Engländer maßgeblich am 3:2-Siegtreffer im Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim beteiligt war. Leidtragender der Verpflichtung Nwaneris war Marcel Regula, der ebenfalls als heißer Kandidat galt, indes auch noch mit Verspätung beim BVB landen könnte.
„Borussia Dortmund plant für die Zukunft mit Marcel Regula. Wir werden sehen, ob es im Winter oder erst im kommenden Sommer so weit sein wird“, verriet mit Pawel Jez der Klubboss von Zaglebie Lubin gegenüber Canal+, mit einem Wechsel des 19-Jährigen in einer der nächsten Transferperioden nach Dortmund zu rechnen.
Dass Regula schon im Januar wieder ein sehr konkretes Thema beim BVB wird, ist durchaus vorstellbar. Schließlich besitzt Arsenal die Option, Nwaneri im Winter zurückzuholen, womit die gerade geschlossene Lücke wieder aufreißen würde, zumal Anfang des neuen Jahres eher noch nicht mit einem Comeback von Konstantelias auszugehen ist.
Acht Millionen Euro Ablöse stehen im Raum
Regula, der vor einigen Wochen auch beim 1. FC Köln als potentieller Nachfolge von Said El Mala galt, dort aber nach dessen gescheitertem Wechsel nach Dortmund dann aber wohl schon aus finanziellen Gründen kein Thema mehr war, hat in der laufenden Saison der polnischen Ekstraklasa alle fünf Partien für Lubin von Anfang an bestritten, war seit einem Treffer am ersten Spieltag beim 2:0-Sieg gegen Piast Gliwice aber an keinem Treffer mehr beteiligt.

Der BVB hat die Entwicklung des siebenfachen polnischen U21-Nationalspielers sicherlich weiterhin im Blick. Damit Lubin die im Sommer kolportierte Forderung nach einer Ablöse in Höhe von acht Millionen Euro aufrechterhalten kann, sollte Regula aber in den nächsten Wochen noch den einen oder anderen Scorerpunkt verzeichnen.










Kommentare