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Transfer-Debatte beim FC Bayern: Dreesen stichelt gegen Ex-Coach Tuchel
FCBinsideFCBinside·VonVjekoslav Keskic

Transfer-Debatte beim FC Bayern: Dreesen stichelt gegen Ex-Coach Tuchel

Jan-Christian Dreesen hat sich einen kleinen Seitenhieb gegen Ex-Bayern-Trainer Thomas Tuchel nicht verkneifen können. Im SPORT1-Doppelpass wurde der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern auf die jüngsten Berichte angesprochen, wonach Vincent Kompany im Sommer gerne noch einen weiteren namhaften Neuzugang verpflichtet hätte. Dreesen reagierte darauf mit einem Scherz über Kompanys Vorgänger.

Neben Nathaniel Brown und Ismael Saibari hatten die Münchner im Sommer auch Bara Sapoko Ndiaye verpflichtet. Zuletzt wurde dennoch berichtet, Kompany hätte sich einen weiteren hochkarätigen Spieler für seinen Kader gewünscht.

Der Belgier selbst widersprach dieser Darstellung zuletzt entschieden. Nun wurde auch Dreesen mit dem Thema konfrontiert. Dabei kam der Bayern-Boss auf Tuchel zu sprechen. „Er hätte gesagt: Warum nur drei?“, scherzte Dreesen mit Blick auf den ehemaligen Bayern-Trainer.

Dreesen erinnert an Tuchels Transferwünsche

Hinter der Aussage steckt eine Anspielung auf Tuchels Zeit beim deutschen Rekordmeister. Der heutige England-Coach hatte insbesondere seinen Wunsch nach einem defensiven Mittelfeldspieler öffentlich und wiederholt thematisiert.

Tuchel wollte damals einen klassischen Abräumer für das Zentrum verpflichten. Die Suche nach einer sogenannten „Holding Six“ entwickelte sich über Monate zu einem der beherrschenden Transfer-Themen rund um den FC Bayern.

Dreesens Aussage im Doppelpass war entsprechend als scherzhafte Spitze gegen den früheren Bayern-Coach zu verstehen. Gleichzeitig zeigt die aktuelle Diskussion, wie unterschiedlich die Situation unter Kompany wahrgenommen wird.

Denn Berichte, wonach der aktuelle Bayern-Trainer im Sommer unbedingt einen weiteren namhaften Spieler gefordert habe, wollte Kompany selbst nicht stehen lassen.

Kompany widerspricht Berichten deutlich

Vincent Kompany
Foto: IMAGO

„Ich bin total überrascht, dass das irgendwo in der Welt die Runde gemacht hat. Das ist ein bisschen verrückt“, erklärte Kompany zu den entsprechenden Meldungen.

Der 40-Jährige betonte zudem: „Ich bin in den letzten drei Monaten nicht einmal mit diesem Gedanken aufgestanden.“

Damit widersprach der Bayern-Coach der Darstellung, er habe bei den Verantwortlichen auf einen weiteren großen Transfer gedrängt. Auch Sportdirektor Christoph Freund hatte zuletzt erklärt, dass er täglich mit Kompany spreche und eine solche Forderung nie Thema gewesen sei.

Die Münchner entschieden sich im Sommer bewusst für einen vergleichsweise kompakten Kader. Neben den etablierten Profis sollen dadurch auch junge Spieler regelmäßig ihre Chancen bekommen.

Quelle: FCBinsideZum Original

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