Borussia Dortmund gewinnt den Auftakt in der Champions League mit 3:2 gegen den FC Villarreal. Die BVB-Profis in der BVBWLD-Einzelkritik.
Gregor Kobel: Wenn er gefordert war, stand der Schweizer goldrichtig und verhinderte mit guten Paraden einen frühen Rückstand. Bei den Gegentoren traf ihn keine Schuld. Note: 2,5.
Waldemar Anton: Der Kapitän zeigte eine insgesamt ordentliche Abwehrleistung. Einziger Schönheitsfehler: In der 15. Minute verlor er Mikautadze aus den Augen. Danach war er aber wieder voll da. Note: 3,5.
Joane Gadou: Der erst 19 Jahre alte Innenverteidiger rechtfertigte erneut das Vertrauen von Kovac. Er agierte in der Dreierkette extrem abgeklärt und lieferte eine für sein Alter bemerkenswert reife und stabile Vorstellung ab. Nach der Pause nicht mehr ganz so überzeugend. Note: 2,5.
Daniel Svensson: Musste wegen der Verletztenmisere in der Innenverteidigung aushelfen. Leistete sich in der 63. Minute einen kapitalen Schnitzer gegen Pépé und brachte die BVB-Abwehr damit ganz schön in Bedrängnis. Insgesamt solide, aber mit Luft nach oben. Note: 3,5.
Julian Ryerson: Lief wie immer viele Kilometer. Verlor jedoch vor dem 1:1 das entscheidende Kopfballduell gegen Mouriño. Note: 4.
Marcel Sabitzer (bis zur 75. Minute): Rückte überraschend für Bellingham in die Startelf und überzeugte durch hohe Laufbereitschaft. Mit zunehmender Spieldauer verlor er jedoch an Schwung und passte sich dem phasenweise trägen Niveau seiner Mitspieler an. Positiv blieb dennoch sein entscheidender Pass auf Beier vor dem 1:0 in Erinnerung. Note: 3,5.
Nmecha mit gebrauchtem Tag
Felix Nmecha (bis zur 75. Minute): Der Mittelfeldspieler erwischte einen schwachen Tag. Er fand zu keinem Zeitpunkt Bindung zum Spiel, agierte ideenlos und fiel im Vergleich zu seinen Nebenleuten sichtlich ab. Folgerichtig wurde er in der Schlussphase ausgewechselt. Note: 4,5.
Joey Veerman: Der Neuzugang hat sich endgültig als der erhoffte Taktgeber im Dortmunder Mittelfeld etabliert. Er forderte unentwegt den Ball, kurbelte das Spiel klug an und führte über weite Strecken glänzend Regie. Note: 2.
Konstantinos Karetsas (bis zur 27. Minute): Zeigte eine sehr agile Anfangsphase und war extrem umtriebig. Musste dann jedoch verletzungsbedingt unter großem Applaus, aber mit bangen Blicken auf einer Trage abtransportiert werden. Keine Bewertung.
Maximilian Beier (bis zur 82. Minute): Sein starker Antritt und Querpass erzwangen das gegnerische Eigentor zum 1:0. Setzte auf seiner Seite deutlich mehr Impulse als sein Pendant Ryerson auf der gegenüberliegenden Außenbahn. Note: 3.
Serhou Guirassy: Der Stürmer präsentierte sich in absoluter Torlaune. Er traf eiskalt per Doppelpack – erst zur wichtigen 2:1-Führung und kurz darauf per Foulelfmeter. Trotz eines späten, unglücklichen Eigentores in der Nachspielzeit war er einer der Matchwinner. Note: 1,5.

Einwechselspieler:
Ethan Nwaneri (ab der 27. Minute, bis zur 82. Minute): Kam ungeplant früh für Karetsas. Brachte Schwung und traf kurz nach der Pause den Pfosten. Note: 2,5.
Jobe Bellingham (ab der 75. Minute): Unauffälliger Auftritt in der Schlussphase. Fiel weder positiv noch negativ auf. Note: 3,5.
Fábio Silva (ab der 75. Minute): Kam in der 75. Minute als Joker in die Partie und brachte sofort die entscheidende Energie auf den Platz. Nur drei Minuten nach seiner Einwechslung bediente er Guirassy mit einer starken Vorlage zum 2:1 und sammelte Argumente für mehr Spielzeit. Note: 2.
Carney Chukwuemeka (ab der 82. Minute): Keine Bewertung aufgrund kurzer Spielzeit.
Kaua Prates (ab der 82. Minute): Keine Bewertung aufgrund kurzer Spielzeit.










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