Nach dem 0:0 gegen Bayern sorgt eine kuriose Szene bei der Seitenwahl für Gesprächsstoff. Schalke-Kapitän Timo Becker reagiert auf die schwarz-gelbe Münze mit einem frechen Spruch.
Mit Schwarz-Gelb können sie beim FC Schalke 04 bekanntlich wenig anfangen. Ausgerechnet diese beiden Farben spielten nun unmittelbar vor dem Duell mit Bayern München (0:0) eine Rolle – und brachten Timo Becker zu einem Spruch, der bei vielen Schalke-Fans gut ankommen dürfte.
Weil Kenan Karaman nach seiner Hüftverletzung zunächst auf der Bank saß, übernahm Becker die Kapitänsbinde und damit auch die Seitenwahl. Dort wartete mit Manuel Neuer ausgerechnet ein weiterer gebürtiger Gelsenkirchener. Der Bayern-Kapitän wurde einst auf Schalke ausgebildet und stand bis 2011 für die Königsblauen zwischen den Pfosten.
Schiedsrichter Robert Schröder hatte für die Platzwahl eine Münze dabei, deren Seiten schwarz und gelb waren. Für zwei Fußballer mit einer derart ausgeprägten Schalke-Vergangenheit eine durchaus pikante Farbkombination. Neuer durfte sich als Gast zuerst entscheiden – und nahm Schwarz.
Schalke-Kapitän Becker und Neuer sorgen für lustige Szene
Becker musste sich folglich mit Gelb begnügen. Schröder teilte ihm entsprechend mit: „Gelb für dich“. Die Reaktion des Schalker Verteidigers ließ nicht lange auf sich warten. Mit einem gequälten Lächeln kommentierte er die Situation: „Ist das asozial hier.“ Auch Neuer konnte sich daraufhin ein Schmunzeln nicht verkneifen.

Zumindest sportlich erwies sich die ungeliebte Farbe für Becker anschließend nicht als schlechtes Omen. Der Schalker gewann den Münzwurf, auch wenn das Resultat offenbar nicht ganz eindeutig ausfiel. Schröder legte sich schließlich fest: „Es ist 60 Prozent Gelb“.
Becker bestimmte daraufhin die Spielrichtung, während die Münchner den Anstoß erhielten. Und auch nach den 90 Minuten gab es für den Schalker Grund zur Zufriedenheit. Die Königsblauen hielten gegen Bayern defensiv stand und erkämpften sich beim 0:0 einen Punkt. Damit passte die kuriose Szene vor dem Anpfiff letztlich zum erfolgreichen Abend des Ersatzkapitäns: Becker musste zwar ausgerechnet mit Gelb antreten – als Verlierer ging er deshalb aber weder bei der Seitenwahl noch mit seiner Mannschaft vom Platz.










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