Jürgen Klopp ist seit diesem Sommer Bundestrainer. Bayern-Sportvorstand Max Eberl hält große Stücke auf den früheren BVB-Coach und lobt dessen Ausstrahlung.
Mit Jürgen Klopp hat beim DFB in diesem Sommer eine neue Ära begonnen. Der 59-Jährige übernahm nach der Weltmeisterschaft die deutsche Nationalmannschaft und soll die DFB-Auswahl nach dem enttäuschenden Turnier wieder in die Erfolgsspur führen.
Beim FC Bayern wird die Arbeit des neuen Bundestrainers naturgemäß besonders aufmerksam verfolgt. Schließlich stellt der deutsche Rekordmeister mit zahlreichen Nationalspielern einen wichtigen Block innerhalb der DFB-Auswahl.
Max Eberl kennt Klopp bereits seit vielen Jahren. Zuletzt trafen sich beide beim Bundesliga-Spiel des FC Bayern gegen den VfB Stuttgart. Im Interview mit der Sport BILD berichtete der Bayern-Sportvorstand nun von seinem Verhältnis zum neuen Bundestrainer: „Ich habe mich mit ihm im Stadion unterhalten, als er bei unserem Spiel gegen den VfB Stuttgart da war. Ich hatte zu Kloppo immer ein sehr angenehmes, kein intensives Verhältnis. Aber wenn wir uns sehen, freuen wir uns. Ich schätze ihn. Es macht Spaß, sich mit ihm auszutauschen.“
Eberl traut Klopp beim DFB viel zu
Eberl ist überzeugt davon, dass der frühere Liverpool-Coach die richtige Wahl für die deutsche Nationalmannschaft ist: „Für den deutschen Fußball ist er eine sehr gute Lösung. Er ist eine Figur, die vorneweggehen kann. Aber er allein wird auch nicht alles glatt bügeln können.“
Dass Klopp in der Vergangenheit ausgerechnet den großen Bayern-Rivalen Borussia Dortmund trainierte und mit dem BVB zweimal deutscher Meister wurde, spielt aus Eberls Sicht heute keine entscheidende Rolle mehr.
„Der Bayern-Block, auf den sich Jürgen in Zukunft stützen kann, ist sehr groß, aber natürlich: Jürgen Klopp hat für den BVB einen hervorragenden Job gemacht. Das muss man als Bayern München leider anerkennen. Aber ihm geht es um den deutschen Fußball. Und deswegen schaut er schon sehr genau, was beim FC Bayern passiert“, sagte Eberl.
Für Klopp dürfte der Blick nach München auch in den kommenden Monaten besonders wichtig bleiben. Mit Joshua Kimmich, Jamal Musiala, Aleksandar Pavlovic, Tom Bischof und weiteren Kandidaten stehen zahlreiche Bayern-Profis im erweiterten Kreis der Nationalmannschaft.
Auch Jonas Urbig könnte perspektivisch eine Rolle spielen. Eberl bescheinigte dem jungen Torhüter im selben Interview „extrem großes Potenzial“ und bezeichnete ihn als möglichen künftigen DFB-Keeper.












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