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Dubiose Zahlung: Infantino-Verbündeter Eto'o angeklagt
fussball-news.defussball-news.de·VonManuel Behlert

Dubiose Zahlung: Infantino-Verbündeter Eto'o angeklagt

Samuel Eto’o, der ehemalige Stürmer von Barcelona und Chelsea, der zu den größten Befürwortern von Gianni Infantino zählt und dessen Unterstützung für den Plan zum Verkauf der Weltmeisterschaft in den Gerichtsunterlagen der FIFA erwähnt wurde, wird vorgeworfen, mehr als 500.000 Euro, die Russland auf sein persönliches Bankkonto überwiesen hatte, missbräuchlich verwendet zu haben.

Der englischen Times liegen Rechnungen und Verträge vor, aus denen hervorgeht, dass zwei Zahlungen in Höhe von 455.056 € und 112.514 € auf Eto’os Konto bei der Qatar National Bank in Doha überwiesen werden sollten.

Der 45-jährige Eto’o ist als Präsident des kamerunischen Fußballverbands (Fecafoot) und als Mitglied des Exekutivkomitees der Confédération Africaine de Football (CAF) eine einflussreiche Persönlichkeit im afrikanischen Fußball.

Probleme für Eto’o drohen

Letzte Woche wurde er in den Schriftsätzen der FIFA vor einem New Yorker Gericht als Befürworter von Infantinos gescheitertem „FIFA Forward Enterprise“-Plan (FFE) genannt, der den Verkauf von Anteilen an der Weltmeisterschaft an private Investoren vorsah. Während seiner erfolgreichen Karriere als Stürmer bei Vereinen wie Real Madrid, Barcelona, Inter Mailand, Chelsea und Everton gewann Eto’o zwei Champions-League-Titel und mehrere nationale Meisterschaften.

Nun droht ihm Ärger. Und das nicht zu knapp. Bei dem Geld, das angeblich auf sein persönliches Konto überwiesen wurde, handelte es sich um die Spielprämie für ein Freundschaftsspiel zwischen Russland und Kamerun, das im Oktober 2023 in Moskau stattfand. Soweit so unspektakulär.

Samuel Eto'o
Foto: IMAGO

Doch jetzt wird es unschön. Ehemalige Führungskräfte des Fecafoot, die behaupten, von Eto’o aus der Organisation gedrängt worden zu sein, erklärten gegenüber dem englischen Medium, dass der Verbleib des Geldes weiterhin ein Rätsel sei und dass sie vor über einem Jahr beim Ethikausschuss der FIFA formelle Beschwerden über sein Verhalten eingereicht hätten.

Seitdem haben sie keine Rückmeldung mehr von der Ethikkommission erhalten und fragen sich nun, ob Eto’o aufgrund seiner Unterstützung für Infantino geschützt wird. Die FIFA betont, dass Infantino keinen Einfluss auf die Ermittlungen der Ethikkommission habe. Eto’o und Fecafoot wurden um eine Stellungnahme gebeten, haben jedoch nicht geantwortet.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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