Freud und Leid liegen im Fußball manchmal eng beieinander. Samuele Inácio musste diese Erfahrung kürzlich machen. Der 18 Jahre junge Stürmer von Borussia Dortmund flog vom Platz und rehabilitierte sich nur wenige Tage später mit einem Doppelpack.
Schnell ging es. Der Zeiger der Uhr hatte sich nur dreimal gedreht, da hatte Inácio schon wieder Feierabend. Beim Auftaktspiel des BVB in der Bundesliga gegen den Hamburger SV (2:0) wechselte Niko Kovac (54) den Italo-Brasilianer in der 74. Minute ein. Drei Minuten später sah der Youngster die Rote Karte.
Der Dortmunder Chef-Trainer schenkte Inácio beim nur wenige Tage später stattfindenden DFB-Pokal-Spiel bei Fünftligist HEBC (5:0) dennoch das Vertrauen. Er nominierte die Offensivkraft sogar für seine Startelf. Der Jung-Profi bedankte sich mit einem Doppelpack zum 3:0 und 4:0.
Inácio genießt international ein hohes Ansehen. Nach Informationen des Transfer-Experten Ekrem Konur auf X buhlten Inter Mailand und Juventus Turin bereits im Sommer um den Youngster. Beide italienischen Schwergewichte behalten das Juwel weiterhin fest im Blick. Ein erneuter Versuch wird frühestens während des Winter-Transferfensters erwartet. Ein Verkauf durch den BVB gilt zu diesem Zeitpunkt jedoch als nicht sehr wahrscheinlich.
Kovac begeistert von Inácio
Da Inácio seinen Vertrag in Dortmund erst im Mai bis Juni 2029 verlängert hat, fordern die Schwarz-Gelben bei einem vorzeitigen Wechsel eine extrem hohe Ablösesumme. Sein Marktwert ist – auch aufgrund seines Debüts in der italienischen Nationalmannschaft – laut transfermarkt.de auf 15 Millionen Euro geklettert.

Kovac gilt als großer Fürsprecher Inácios. „Ein toller Fußballer“, zitiert Absolut Fussball den BVB-Coach anlässlich des Profi-Debüts des Stürmers im März 2026. „Sollte er gesund bleiben, wird er eine richtig große Karriere machen“, ist der 54-Jährige überzeugt. „Mit 17 Jahren sehe ich vieles, was ein sehr guter Spieler in Zukunft haben wird“, ergänzte der Fußballlehrer. Der Jung-Profi werde nicht nur „die Zukunft dieses Klubs sein, sondern auch die des italienischen Fußballs in der Nationalmannschaft“.












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