Nach seinem Vertragsende bei Real Madrid ist David Alaba weiterhin ohne neuen Verein. Verlässt der Österreicher Europa?
Wie Matteo Moretto berichtet, hat der mexikanische Rekordmeister Club America Interesse am 34-Jährigen angemeldet. Derzeit prüft der Klub, ob eine Verpflichtung realistisch ist, konkrete Verhandlungen oder gar eine Einigung gab es jedoch bisher noch nicht. Für Alaba wäre Mexiko die erste Station außerhalb Europas.
Schon im Alter von 16 Jahren wechselte der Verteidiger von Austria Wien in die Jugendabteilung des FC Bayern. Nach einer Leihe zur TSG Hoffenheim biss er sich ab 2011 bei den Profis des Rekordmeisters fest und absolvierte bis 2021 431 Pflichtspiele für die Münchener. Lange Zeit galt Alaba, der mit dem FCB zweimal die Champions League und zehn deutsche Meisterschaften gewann, neben Marcelo und Jordi Alba als bester Linksverteidiger der Welt.
Alaba: Unterschrift bei ManUnited kein Thema mehr
2021 wechselte der österreichische Nationalspieler ablösefrei nach Madrid. Im fortgeschrittenen Fußballeralter kam Alaba zunehmend als Innenverteidiger zum Einsatz und zeigte auch dort starke Leistungen. Nach einem Kreuzbandriss kam der Routinier in Madrid allerdings nicht mehr so recht auf die Beine und war zuletzt nur noch Ergänzungsspieler. Dennoch verließ er Madrid im Sommer mit zwei weiteren Champions-League-Trophäen im Gepäck (2022 und 2024).
Da Alaba vereinslos ist, kann er auch nach dem Ablauf der Transferphase weiterhin bei einem neuen Verein unterschreiben. In den vergangenen Wochen wurden auch Manchester United und Lazio mit dem österreichischen WM-Teilnehmer in Verbindung gebracht, beide Spuren erhärteten sich jedoch nicht.

Der ehemalige Münchener wäre der Österreicher, der jemals für Club America aufläuft. Auch aus Deutschland haben bisher erst zwei Profis die Schuhe für den Rekordmeister Mexikos geschnürt. Der junge Torwart Julian Koye wurde beim Top-Klub der Liga MX ausgebildet, kam aber nie für die Profis zum Einsatz. Deutlich prominenter ist Maurizio Gaudino. Der ehemalige Nationalspieler und Vater von Alabas ehemaligem Mitspieler Gianluca Gaudino stand 1996 ein halbes Jahr als Leihspieler von Eintracht Frankfurt bei Club America unter Vertrag.









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