Sacha Boey bleibt vorerst beim FC Bayern. Nachdem die Münchner im Sommer keinen Abnehmer für den Rechtsverteidiger gefunden haben, gehört der Franzose auch weiterhin zum Kader von Vincent Kompany. Dauerhaft geklärt ist seine Zukunft damit allerdings nicht.
Beim 5:0-Erfolg gegen Bodø/Glimt zum Auftakt in die Champions League saß Boey auf der Bank. Nach dem Abpfiff wurde Sportvorstand Max Eberl auf die Situation des 25-Jährigen angesprochen – und machte deutlich, dass sich an der aktuellen Konstellation zunächst nichts mehr ändern wird.
„Er ist im Kader. Er wird jetzt hier bleiben. Dann ist das eben so“, erklärte Eberl. Gleichzeitig deutete der Bayern-Boss bereits an, wann die Personalie wieder neu bewertet werden könnte: „Und dann schauen wir, was im Winter ist.“
Damit scheint klar: Boey bleibt zumindest bis zur nächsten Transferperiode ein Teil des Bayern-Kaders.
Bayern wollte Boey im Sommer abgeben
Schon während der vergangenen Transferperiode galt Boey als Verkaufskandidat. Die Münchner waren grundsätzlich offen für einen Abschied, ein passendes Angebot blieb jedoch aus.
Zwischenzeitlich hatte Eberl noch darauf verwiesen, dass einzelne Transfermärkte nach dem Deadline Day in den europäischen Topligen geöffnet waren. Mittlerweile ist die Situation eindeutig: Boey bleibt und muss versuchen, sich sportlich wieder für mehr Einsatzzeit zu empfehlen.
Einfach dürfte das für den Franzosen nicht werden. Auf der rechten Abwehrseite verfügt Kompany über mehrere Alternativen. Zudem hatte Boey seit seinem Wechsel nach München immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen.
Der FC Bayern verpflichtete den Außenverteidiger im Januar 2024 von Galatasaray und überwies rund 30 Millionen Euro nach Istanbul. Die hohen Erwartungen konnte Boey seitdem nicht dauerhaft erfüllen.
Insgesamt kommt er bislang auf 37 Pflichtspiele für den deutschen Rekordmeister, in denen ihm ein Treffer gelang. Sein Vertrag an der Säbener Straße läuft noch bis 2028.
Bayern startet neuen Anlauf im Winter
Bis zum Jahresende bekommt Boey nun zwangsläufig eine weitere Gelegenheit, sich bei Kompany anzubieten. Dass er gegen Bodø/Glimt selbst beim deutlichen 5:0-Erfolg ohne Einsatz blieb, zeigt allerdings, wie schwierig seine sportliche Situation derzeit ist.
Die Münchner haben bereits deutlich gemacht, dass Boey trotz des gescheiterten Sommer-Abschieds wie jedes andere Mitglied des Kaders behandelt werden soll. Jetzt liegt es am Rechtsverteidiger, sich über seine Trainingsleistungen für Einsatzminuten zu empfehlen.
Eberls Aussagen lassen gleichzeitig kaum Zweifel daran, dass die Zukunft des Franzosen spätestens im Winter wieder zum Thema wird. „Und dann schauen wir, was im Winter ist.“ Viel deutlicher hätte der Sportvorstand die Situation kaum zusammenfassen können. Für Boey beginnen damit wichtige Monate beim FC Bayern. Kann er sich bis zur Winterpause nicht nachhaltig empfehlen, könnte der nächste Anlauf für einen Transfer folgen.










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