Martin Ödegaard ist nach einer schwierigen Vorsaison wieder einer der entscheidenden Spieler des FC Arsenal. Trainer Mikel Arteta führt die starke Form seines Kapitäns vor allem auf dessen Fitness und eine offensivere Rolle zurück.
Gegenüber Sky Sports erklärte Arteta, dass Ödegaards Qualität nie infrage gestanden habe. In der vergangenen Spielzeit war der Norweger jedoch immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen worden. Unter anderem hatte er mit zwei Schulterproblemen und einer Blessur am Innenband zu kämpfen.
Arteta: „Ödegaard ist ein sehr gefährlicher Spieler“
Inzwischen kann Ödegaard wieder regelmäßig spielen und übernimmt im Ballbesitz eine veränderte Aufgabe. Der 27-Jährige lässt sich seltener tief fallen und taucht stattdessen häufiger in torgefährlichen Räumen auf. Ermöglicht wird das durch Mitspieler, die den Ball aus tieferen Positionen nach vorne tragen können.
„Er kann in der Angriffsphase unterschiedliche Höhen besetzen. Wenn wir ihn in diese Positionen bringen, ist er ein sehr gefährlicher Spieler“, erklärte Arteta. Ödegaards durchschnittliche Ballkontakte im gegnerischen Strafraum stiegen dadurch von 2,5 auf 4,3 pro 90 Minuten.

Die neue Rolle spiegelt sich auch in seinen Zahlen wider. Ödegaard erzielte in seinen ersten fünf Pflichtspielen der Saison vier Tore. In der gesamten vergangenen Spielzeit war ihm in 36 Einsätzen lediglich ein Treffer gelungen.
Am Mittwoch entschied der Mittelfeldspieler das Champions-League-Spiel beim SSC Neapel mit dem einzigen Tor des Abends. Bereits wenige Tage zuvor hatte er Arsenal auch gegen den FC Chelsea zum Sieg geschossen.
Eine wichtige Rolle spielt zudem Neuzugang Christos Tzolis. Der Offensivspieler bereitete bereits drei Treffer Ödegaards vor, darunter auch das Siegtor in Neapel. Arteta sieht in der Neuverpflichtung einen weiteren Grund dafür, dass sein Kapitän wieder häufiger in Abschlusspositionen gelangt.










Kommentare