Nach gerade einmal drei Spieltagen steckt der HSV in einer handfesten Krise. Gegen RB Leipzig setzte es die zweite 0:5-Klatsche in Serie.
Der Status quo: Mit null Punkten, null Toren und zwölf Gegentoren halten die Rothosen weiterhin die Rote Laterne in den Händen. Noch nie zuvor startete der HSV derart schlecht in eine Saison. Folgerichtig wich die zwischenzeitliche Aufbruchstimmung rund um den Volkspark einer handfesten Krisenstimmung.
„Diese Ergebnisse sind ernüchternd. Auch wenn die Art und Weise besser aussah als noch in der vergangenen Woche, ist es ein ernüchternder Nachmittag für uns“, erklärte Sportdirektor Claus Costa anschließend mit Nachdruck bei DAZN. „Das haben wir uns ganz anders vorgestellt.“

Schon im anstehenden Heimspiel gegen den 1. FC Köln (19. September, 15.30 Uhr) solle die Mannschaft „ein völlig anderes Gesicht zeigen“, forderte der 41-Jährige. Tatsächlich könnte die Partie gegen die Geißböcke bereits zum ersten Schicksalsspiel werden. Vor der anschließenden dreiwöchigen Länderspielpause braucht der HSV dringend ein Erfolgserlebnis – andernfalls könnte es richtig ungemütlich werden.
HSV betont den Zusammenhalt im Team
Das weiß auch Cheftrainer Merlin Polzin. Dennoch wollte der 35-Jährige nicht alles schlechtreden. „Ich habe den Jungs vor dem Spiel gesagt, dass es ganz wichtig ist, ein anderes Gesicht zu zeigen“, erklärte der Coach. Genau das habe er gesehen, auch wenn sich ein 0:5 natürlich „beschissen“ anfühle. Bereits in der Kabine habe er seiner Mannschaft versichert: „Wir stehen brutal zusammen.“
Keeper Daniel Heuer Fernandes schlug ähnliche Töne an. „Für dieses Ergebnis müssen wir alle die Verantwortung übernehmen“, forderte er. Man müsse „klar bleiben und zusammenhalten“, denn „es wird uns kein anderer helfen“.
Ob diese Appelle Wirkung zeigen werden? Schon in sechs Tagen erhalten die HSV-Fans nach dem richtungsweisenden Duell mit Köln eine erste Antwort auf diese Frage.










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