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Nach provokantem Torjubel: Karl entschuldigt sich bei Elversberg-Fans!
FCBinsideFCBinside·VonManuel Behlert

Nach provokantem Torjubel: Karl entschuldigt sich bei Elversberg-Fans!

Lennart Karl kommt so langsam in Schwung. Sein Comeback beim FC Bayern nach einer langwierigen Muskelverletzung ist noch nicht lange her, in Elversberg erzielte er einen Treffer. 

Allerdings schrieb er auch Schlagzeilen in diesem Spiel, die nicht allzu positiv waren. Denn direkt nach seinem Treffer konnte es der Youngster des FC Bayern nicht lassen und jubelte provokant in Richtung der Fans der Saarländer. Karl bewegte isch auf die Kurve zu und legte den Zeigefinger vor dem Mund.

Das ist eine Geste, die unmissverständlich klarmachen sollte, dass die Fans nun ruhig sein sollen. Das sorgte natürlich für Reaktionen bei den Fans der Gastgeber.

Karl spricht über Provokation nach dem 1:0

Karl selbst erhielt die Quittung. Vor allem bei seinen nächsten Ballkontakten, aber im Wesentlichen bis zu seiner Auswechslung wurde das Offensivtalent der Bayern ausgepfiffen.

SV Elversberg vs. FC Bayern
Foto: Getty Images

Nach der Partie bezog Karl Stellung und nahm die Situation auf seine Kappe. „Es sind Emotionen. Es tut mir leid, wenn sie mich missverstanden haben – ich habe es nicht so gemeint“, so der Schütze des Führungstors. Und er schob noch einmal nach: „Die meisten Fußballfans wissen, dass es Emotionen sind und dass das im Fußball einfach auch dazugehört. Es tut mir leid.“

Die Situation sollte allerdings auch nicht überbewertet werden, insbesondere nicht bei einem jungen Spieler wie Karl einer ist. Vor allem nicht, weil er sofort Einsicht gezeigt hat und weiß, dass das im Moment nach dem wichtigen Tor einfach eine Überreaktion war.

Seinen Treffer beschrieb Karl so: „Ja, zum Glück war ich am zweiten Pfosten. Da hatte ich ein wenig Glück, dass ich den Ball bekommen habe, dass er durchgerutscht ist und dann war der Abschluss gut.“

Ob Karl jetzt für die Nationalmannschaft nominiert wird, ist noch unklar. Jürgen Klopp wird am Donnerstag seinen Kader nominieren, es gibt Argumente für Karl, aber auch gegen ihn. Im Rhythmus ist er noch nicht, allerdings kann diese Länderspielphase ideal dafür genutzt werden, um solchen Spielern den Rhythmus zu geben. Vier Spiele in zehn Tagen absolviert ohnehin kaum ein Spieler.

 

Quelle: FCBinsideZum Original

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