Trotz der sportlichen Krise will der HSV seinen Trainerstab zusammenhalten. Das gilt auch für Loic Favé. Und das, obwohl ein Zweitligist kräftig um den Polzin-Assistenten buhlte.
Nach den beiden 0:5-Pleiten gegen Mainz und RB Leipzig ist die Stimmung rund um den HSV im Keller. An den langfristigen Plänen der Vereinsführung ändert das allerdings nichts. Die Verträge von Merlin Polzin, Loic Favé sowie den Co-Trainern Richard Krohn und Max Bergmann sollen bis 2029 verlängert werden.
Dabei hätte Hannover 96 Favé offenbar gerne in die niedersächsische Hauptstadt gelotst. Sport-Boss Jonas Boldt bemühte sich intensiv um den 33-Jährigen, der vor allem als sehr versierter Taktiker gilt. Boldt kennt Favé bestens: Er hatte ihn einst zum HSV geholt und dort gefördert. Entsprechend eng ist das Verhältnis der beiden.
Bei 96 könnte Favé sogar eine noch größere Rolle übernehmen. Cheftrainer Christian Titz steht nach dem schwachen Saisonstart unmittelbar vor dem Aus. Nach dem hauchdünn verpassten Aufstieg in der Vorsaison holte Hannover aus den ersten fünf Spielen nur vier Punkte.

Favé soll trotz 96-Interesse beim HSV verlängern
Laut Bild-Informationen intensivierte Boldt am Samstag sein Werben um Favé. Beim HSV reagierte man allerdings umgehend und schob dem Interesse einen Riegel vor. Der Verein will das Trainer-Trainer nicht ziehen lassen, sondern die Zusammenarbeit viel eher langfristig fortsetzen.
Das passt zu den Aussagen von Sportvorstand Kathleen Krüger, die bereits vor dem Leipziger 0:5 bei DAZN von einer grundsätzlichen Einigung gesprochen hatte. „Wir wissen, dass wir gemeinsam in die Zukunft gehen werden“, erklärte sie mit Blick auf das gesamte Trainerteam.
Favé ist damit nicht der erste Mitarbeiter aus Polzins Stab, der trotz anderer Angebote beim HSV gehalten werden soll. Auch Richard Krohn hatte im Sommer eine hoch dotierte Offerte von Ittihad FC aus Saudi-Arabien vorliegen. Auch in diesem Fall setzten die Rothosen aber auf Kontinuität. Nun sollen Favé und Krohn gemeinsam mit Polzin verlängern.










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