Real Madrid spielte am Dienstagabend auswärts beim FC Elche. In La Liga wollte man zumindest punktuell wieder Druck auf den FC Barcelona ausüben und erst einmal wieder nach Punkten gleichziehen.
Elche ging als klarer Außenseiter in dieses Duell. Die Hausherren hatten allen voran auf individueller Basis extreme Nachteile gegenüber dem Favoriten aus Madrid.
José Mourinho konnte bisher noch nicht gänzlich zufrieden sein, der klare Plan war, dass die Königlichen jetzt einen souveränen Auswärtssieg einfahren. In der Fremde hatte man schon gepatzt und knapp bei Real Betis verloren in dieser Saison.
Drama zwischen Elche und Real
Direkt zu Beginn holte sich Yan Diomande die gelbe Karte ab, im Anschluss hatte Elche gleich einmal die erste gute Chance. Ein Morente-Schuss verfehlte das Tor nur knapp, Thibaut Courtois schaute hier nur hinterher. Ein Kopfball von Dean Huijsen auf der Gegenseite fand nur die Arme des Torhüters, Vinicius Jr. schoss nach 20 Minuten knapp rechts vorbei.
Nach 24 Minuten war es Arda Güler, der die Führung für Real ermöglichte. Nach einem Freistoß von ihm, ging der Ball an den Pfosten, von dort aus an Torhüter Matias Dituros Hand und ins Tor. Er lenkte den Ball sichtlich verdutzt in das eigene Netz. Kylian Mbappe traf sogar zum 2:0, nachdem er von Diomande bedient wurde. Der Franzose schob den Ball in die rechte Ecke. Bis zur Pause hätten noch mehr Tore fallen können, aber Real war zunehmend leichtsinnig geworden.

Im zweiten Spielabschnitt schaltete Real zu schnell und zu deutlich in den Vewaltungsmodus. Das sorgte dafür, dass der krasse Außenseiter mehr und mehr Mut entwickelte. Einige Wechsel zerstörten den Rhythmus, weswegen Abiel Osorio in der 71. Minute mit einem Kopfball gegen die Laufrichtung von Courtois den Anschluss herbeiführen konnte.
Jetzt wusste Real nicht so richtig, wie man mit der Situation umgehen sollte. Risiko ging man nicht, aber die Entlastung war generell auch einfach zu gering. Und so passierte, was im Prinzip passieren musste. Real verspielte das 2:0 komplett, weil Elche es auch richtig gut machte. Fer Nino war es am Ende, der das Spielgerät ins lange Eck schoss.
In der Nachspielzeit zündete Kylian Mbappe aber noch einmal den Turbo. Er wurde von Jude Bellingham bedient, spielte quer auf den eingewechselten Carlos Espi, der nur noch einschieben musste! 3:2 für Real, die Königlichen brachten den Sieg auch über die Zeit!










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