Lennart Karl hat sich mit 18 Jahren bereits im Profikader des FC Bayern festgespielt. Das ruft offenbar mehrere europäische Spitzenklubs auf den Plan. Real Madrid soll den Offensivspieler besonders genau verfolgen.
Bei den Königlichen steht Karl wohl weit oben auf der Liste möglicher Kandidaten. Pikant ist dabei ein früheres öffentliches Bekenntnis des Teenagers: Er hatte Real einmal als seinen „Traumverein“ bezeichnet.
Doch die Königlichen sind mit ihrem Interesse nicht allein. Auch der FC Barcelona soll die Entwicklung des Linksfußes verfolgen. Der FC Arsenal hat offenbar bereits eigene Scouts nach Deutschland entsandt, um Karl bei seinen Einsätzen für die Münchner live zu begutachten.
Am weitesten ging offenbar der FC Liverpool. Die Engländer sollen sich bereits vor dem 18. Geburtstag des Angreifers auf informellem Weg beim deutschen Rekordmeister nach dessen Lage erkundigt haben.
Darüber hinaus registrieren auch Manchester City, Chelsea sowie Paris Saint-Germain die Fortschritte des Youngsters. Konkrete Gespräche über einen Wechsel gab es bislang aber nicht. Abgesehen von der frühen Kontaktaufnahme aus Liverpool hat demnach kein Interessent direkt bei den Münchner Verantwortlichen angeklopft.
Vertrag bis 2029, Verkauf kein Thema
Derzeit beschränken sich die Klubs offenbar darauf, Karl zu beobachten und seine Entwicklung zu verfolgen. Sollte der 18-Jährige in den kommenden Monaten seltener spielen als erhofft, könnten einzelne Vereine ihre Bemühungen verstärken. Mit Blick auf künftige Wechselperioden dürfte seine Rolle in München deshalb aufmerksam registriert werden.
Beim FC Bayern gibt es aktuell keine Überlegungen, das Eigengewächs ziehen zu lassen. Karls Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2029, intern zählt fest zur langfristigen Planung. Die Verantwortlichen wollen seine Rolle im Profiteam schrittweise vergrößern.

Selbst bei einem Meinungswandel wäre ein Transfer teuer: Über Gespräche würden die Münchner demnach erst ab einer Größenordnung von 100 Millionen Euro nachdenken. Sein Marktwert wird aktuell auf 60 Millionen Euro beziffert.
Sollte einer der Interessenten also ernst machen und Karl wirklich verpflichten wollen, müssten sie tief in die Tasche greifen, um den Youngster aus München loszueisen.














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