Der Wechsel zum FC Barcelona hat sich für Karim Adeyemi gelohnt. Der 24 Jahre alte Ex-Stürmer von Borussia Dortmund kehrt in die Nationalmannschaft zurück.
Ob Adeyemi in den vier anstehenden Begegnungen in der UEFA Nations League auch zum Einsatz kommt, wird sich noch zeigen. Zumindest könnte er erstmals seit Oktober 2025 wieder einmal für die DFB-Auswahl auf dem Platz stehen. Beim 1:0-Auswärtssieg gegen Nordirland in der WM-Qualifikation gehörte er noch der Startelf an. Es war aber das letzte seiner bislang elf Länderspiele. Der frühere Bundestrainer Julian Nagelsmann (39) setzte nicht mehr auf den früheren BVB-Profi. Auch eine Nominierung für den WM-Kader war Adeyemi – wenig überraschend – nicht vergönnt.
Im Sommer verabschiedete sich der gebürtige Münchener für 22 Millionen Euro zum FC Barcelona. Für die Katalanen absolvierte er bis dato wettbewerbsübergreifend sechs Partien, in denen er drei Treffer erzielte und einen weiteren vorbereitete. Am vergangenen Wochenende sorgte er für den 4:2-Endstand gegen UD Levante. „Das Tor war perfekt“, lobte ihn sein Trainer Hansi Flick laut Spox anschließend: „In dieser Situation sieht man, dass er etwas Besonderes mitbringt.“
Meist in der Jokerrolle
Das „Besondere“ in Adeyemi sieht offenbar auch der neue Bundestrainer. Jürgen Klopp (59) greift bei der Zusammenstellung seines ersten Aufgebotes auf die Fähigkeiten des Flügelflitzers zurück. Dessen Schnelligkeit und Stärke im Eins-gegen-eins bringen neuen Schwung in eine lahmende Offensive.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Flick ihn in den fünf Liga-Partien nur ein einziges Mal in seine Anfangsformation berief. Am 1. Spieltag stand er beim 5:0 gegen den FC Elche in der ersten Elf – gleichzeitig das einzige Match, in dem er mehr als eine halbe Stunde Spielzeit erhielt.
Lediglich beim 5:1 gegen Feyenoord Rotterdam in der Champions League setzte der Barça-Trainer von Beginn an auf Adeyemi. Der 24-Jährige zahlte mit dem Treffer zum 2:0 zurück. Darauf setzt auch der neue Bundestrainer.











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