Miro Muheim befindet sich in seiner bereits sechsten HSV-Saison. Doch dass es so weit kommen würde, war lange nicht abzusehen.
Quasi den gesamten Sommer über wurde der Schweizer mit einem Abgang in Verbindung gebracht. Wirklich konkret wurden die Gerüchte jedoch nie. Mit Ausnahme des griechischen Top-Klubs Olympiakos traten zudem kaum namentlich bekannte Interessenten auf den Plan.
Richtig laut spekuliert wurde noch einmal, als der HSV am Deadline Day in Person von David Möller Wolfe einen weiteren Linksverteidiger verpflichtete. Nicht wenige Anhänger rechneten daher auch nach dem Ende der Transferperiode mit einem Abgang. So hätte Muheim beispielsweise in seine Schweizer Heimat wechseln können – oder eben nach Griechenland.

„Es war nicht einfach, mich auf Fußball zu konzentrieren, weil es viel Berichterstattung und Spekulationen gab“, gestand Muheim nun. „Dann kam auch noch eine Verletzung zu einem ungünstigen Zeitpunkt dazu.“ Damit spielt der 28-Jährige auf seine hartnäckigen Adduktorenbeschwerden an, die ihn rund drei Wochen lang außer Gefecht setzten. Die Folge: Ein Pflichtspieleinsatz steht in dieser Saison noch aus.
HSV: Muheim-Comeback gegen Köln möglich
Das soll sich allerdings schon bald ändern. Muheim steht mittlerweile wieder voll im Training und präsentiert sich dort in guter Verfassung. Dem Hamburger Abendblatt zufolge machte der Linksfuß am Dienstag im Rahmen des Comebacks von Mario Vuskovic einen starken Eindruck. Demnach sei er mit klugen Pässen und Torvorlagen aufgefallen.
Auch an der Motivation hapert es nicht. „Ich bin hier, weil ich hier sein will“, stellte Muheim klar und ergänzte: „Der Verein will mich hier haben, das wurde mir auch gesagt. Ich nehme den Konkurrenzkampf an und freue mich, bald auf dem Platz zu stehen.“
Schon am kommenden Wochenende könnte es im wichtigen Heimspiel gegen den 1. FC Köln (Samstag, 15.30 Uhr) so weit sein. „Ich bin fit“, versicherte der Eidgenosse, der zumindest als Joker eine spannende Option darstellen könnte.









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