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fussball-news.defussball-news.de·VonJonas Krause

Nach Derby-Fehler: Premier-League-Schiris dürfen am Wochenende nicht pfeifen

Es war ein turbulenter Derbynachmittag, als Manchester City auf Manchester United traf und gewann – doch im Vorfeld des Haaland-Siegtores hätte der VAR die Situation anders bewerten müssen. 

Trotz des nur einen Tores im Derby von City gegen United hielt das Spiel am vergangenen Sonntag viel bereit. Schon in der 23. Minute gab es einen Platzverweis gegen Phil Foden, der im Zweikampf gegen Bruno Fernandes frustriert austrat und den Portugiesen an der Hüfte traf. Die rote Karte war zwar hart, aber vertretbar. Doch auch Bruno provozierte vorher, hätte sich über einen Platzverweis nicht beschweren dürfen.

Ein weiterer Aufreger geschah dann rund um das Siegtor durch Erling Haaland. Der norwegische Stürmer traf trotz Unterzahl in der 60. Minute, doch der Treffer hätte nicht zählen dürfen. So stand Teamkollege Enzo Fernandez im Abseits, und obwohl er nicht den Ball berührte, beeinflusste er das Spiel aktiv durch seine Positionierung beim Abschluss. Doch der VAR erkannte diese Situation nicht.

Ein Spieltag Pause für Derby-VAR-Schiedsrichter

Nun folgte eine entsprechende Reaktion seitens der Liga: Chefschiedsrichter Howard Webb von Pro Ref ordnete gemeinsam mit seinem Team an, die beiden Videoschiedsrichter des Manchester-Derbys, Matt Donohue und Blake Antrobus, nicht für die anstehenden Premier-League-Spiele des kommenden Spieltags zu nominieren. Das bestätigte am Dienstag die britische BBC.

Pro Ref erklärte in einer Stellungnahme: „Es wurde festgestellt, dass Enzo Fernandez den Ball nicht gespielt hat, weshalb jede Abseitsstellung subjektiv zu bewerten ist.“ Und weiter: „In diesem Fall hat der VAR jedoch die wahrscheinlichen Auswirkungen seiner Position nicht erkannt und hätte eine Überprüfung auf dem Spielfeld empfehlen sollen.“

Damit müssen Donohue und Antrobus mindestens für den nächsten Premier-League-Spieltag pausieren, ein längerfristiger Verzicht auf die beiden zeichnet sich jedoch nicht ab.

Manchester United, Manchester City
Foto: IMAGO

Schon nach dem Derby hatten sich die Schiribosse an Manchester United gewandt und für den „Fehler in der Beurteilung“ entschuldigt. Der Vorfall sollte noch einmal untersucht werden, eine vorläufige Pause der genannten Videoschiedsrichter scheint die Reaktion darauf gewesen zu sein.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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