Die 5:0-Pleite gegen den SC Freiburg am vergangenen Wochenende war der vorläufige negative Klimax für Borussia Mönchengladbach. Am Sonntag wurde Cheftrainer Eugen Polanski aus dem Amt enthoben, die Suche nach einem Nachfolger läuft auf Hochtouren. Spannungen gibt es ob der sportlichen Situation allerdings auch innerhalb des Teams. Eine spannende Maßnahme soll helfen, dieses Problem schnellstmöglich zu beheben.
Laut Informationen der Sport Bild soll spätestens im Oktober eine neue Mitarbeiterin zum Team stoßen, die ab dann den Bereich ,,Players Care“ verantwortet. Eine Art Seelsorgerin für die verunsicherten Spieler? Zuletzt sorgten unter anderem Aussagen von Kapitän Tim Kleindienst für Konflikte unter den Spielern.
Dem Kader der Fohlen wird zum Großteil fehlende Widerstandsfähigkeit vorgeworfen. Die Akteure seien der Situation nicht gewachsen, es fehle an Ellbogen-Mentalität. Kommunikation kann diese Probleme angehen, in jedem Fall muss ein neuer Trainer aber auf Anhieb eine unumstrittene Führungspersönlichkeit verkörpern.
Blessin, Steffen, Titz und Co.: Wer wird Polanski-Nachfolger in Gladbach?
Nach dem Scheitern des Polanski-Projekts hat die Suche nach einem Nachfolger für Sportdirektor Rouven Schröder höchste Priorität. Neben der gewünschten Autorität durch langjährige Erfahrung auf dem höchsten Niveau soll der neue starke Mann an der Seitenlinie der Gladbacher umgehend für defensive Stabilität sorgen. Verständlich angesichts der Tatsache, dass Gladbach in drei Spielen bereits zwölf Gegentore kassiert hat. Damit steht Gladbach zusammen mit dem HSV auf dem letzten Platz in dieser Statistik und in der Tabelle nur einen Platz vor den Rothosen auf dem vorletzten Rang.

Für diese Jobbeschreibung gibt es mehrere Kandidaten. Alexander Blessin war in der letzten Saison beim FC St. Pauli Cheftrainer, Horst Steffen ist nach seiner Zeit bei Werder Bremen ebenfalls vereinslos. Seit wenigen Tagen ist auch Christian Titz auf dem Trainermarkt zu finden. Der 55-Jährige wurde von Hannover 96 entlassen, Schröder und Gladbach beschäftigten sich schon in der Vergangenheit mit ihm. Auch ehemalige Vertraute von Schröder wie Danny Galm und Jens Wissing könnten bei der Borussia in den Fokus rücken.
Fest steht in jedem Fall, dass ein Polanski-Nachfolger spätestens beim Rhein-Derby gegen den 1. FC Köln am 11. Oktober an der Seitenlinie stehen soll, Bis dahin leitet Interimstrainer Jan-Moritz Lichte zusammen mit Markus Gellhaus die Geschicke. Der Plan der Borussia beinhaltet im Übrigen eine Weiterbeschäftigung beider Personalien. Ein neuer Cheftrainer soll Beide als Co-Trainer übernehmen, das ist die Bedingung an die möglichen Kandidaten.









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