Nach dem traditionellen Oktoberfest-Besuch des FC Bayern geht es für Saibari direkt weiter zur marokkanischen Nationalmannschaft. Aufgrund der ungewöhnlich langen Länderspielphase wird der 25-Jährige anschließend mehrere Wochen nicht in München sein und damit auch einen Großteil der Wiesn verpassen.
Besonders traurig ist Saibari darüber allerdings nicht. Nach dem Schützenfest gegen Union wurde der Mittelfeldspieler gefragt, ob er es bedauere, das Oktoberfest während der Länderspielpause nicht häufiger besuchen zu können.
Seine Antwort fiel ziemlich eindeutig aus: „Oktoberfest ist nicht mein Ding, weil ich nicht trinke und so. Natürlich, in München zu sein, bei Bayern zu sein, das ist immer auch ein Grund zum Feiern. Vielleicht ja nächstes Jahr?“
Saibari fremdelt mit der bayerischen Tradition
Dass der Neuzugang mit der Wiesn und den dazugehörigen Traditionen noch nicht ganz warm geworden ist, hatte sich bereits vor einigen Wochen angedeutet.
Beim traditionellen Lederhosen-Shooting des FC Bayern schlüpfte Saibari erstmals in die bayerische Tracht. Auch damals machte er keinen Hehl daraus, dass Lederhosen nicht unbedingt seinem persönlichen Geschmack entsprechen.
„Es ist jetzt nicht ganz mein Stil“, erklärte der Marokkaner damals, nahm die ungewohnte Kleidung aber mit Humor: „Es ist okay, es ist okay.“
Ganz entkommt Saibari dem Oktoberfest dennoch nicht. Vor der Abreise zu den Nationalmannschaften steht für die Bayern-Stars noch der obligatorische gemeinsame Wiesn-Besuch auf dem Programm. Dort wird auch der 25-Jährige mit seinen Teamkollegen erwartet.
Danach gilt seine volle Konzentration allerdings wieder dem Fußball.
Saibari will bei Marokko weiter in Rhythmus kommen

Für Saibari könnte die Länderspielphase sportlich sogar hilfreich sein. Der Sommer-Neuzugang arbeitet nach seinem Wechsel von der PSV Eindhoven weiterhin daran, sich vollständig in die Abläufe von Vincent Kompany einzufinden.
Gegen Union lieferte er dafür das nächste Argument. Nach seiner Einwechslung erzielte Saibari das zwischenzeitliche 5:0 und feierte damit sein erstes Pflichtspieltor im Bayern-Trikot.
Während Saibari mit Marokko unterwegs sein wird, bleiben einige seiner Teamkollegen in München. Manuel Neuer und Sven Ulreich reisen nicht zu ihren Nationalmannschaften. Auch Luis Díaz wird diesmal nicht für Kolumbien auflaufen und erhält stattdessen eine Pause.
Für Saibari heißt es dagegen nach einem kurzen Wiesn-Abstecher: Nationalmannschaft statt Oktoberfest. Besonders schwer fällt ihm dieser Tausch offenbar nicht.










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