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Ballon-d’Or-Zoff um Kane! Bayern-Boss schickt klare Botschaft an Yamal
FCBinsideFCBinside·VonVjekoslav Keskic

Ballon-d’Or-Zoff um Kane! Bayern-Boss schickt klare Botschaft an Yamal

Die Diskussion um den Ballon d’Or nimmt weiter Fahrt auf. Nachdem Lamine Yamal zuletzt mit seinen Aussagen für Gesprächsstoff gesorgt hatte, hat sich nun auch Bayern-Präsident Herbert Hainer zu Wort gemeldet. Beim traditionellen Oktoberfest-Besuch des Rekordmeisters machte der 72-Jährige deutlich, wen er bei der Wahl vorne sieht.

Yamal hatte zuvor erklärt, dass der Ballon d’Or seiner Meinung nach an den besten Spieler der Welt gehen sollte und nicht automatisch an denjenigen mit den meisten Toren. Harry Kane erwähnte der Barcelona-Star dabei nicht namentlich, seine Aussagen wurden jedoch vielfach als möglicher Seitenhieb auf den Bayern-Torjäger interpretiert.

Hainer verwies jetzt auf Kanes außergewöhnliche Leistungen in der vergangenen Saison.

Hainer zählt Kanes Erfolge auf

„Harry Kane hat 60 Tore in der Bundesliga, im Pokal und in der Champions League erzielt, ist deutscher Meister geworden, hat den DFB-Pokal gewonnen, das Halbfinale der Champions League erreicht und eine sehr gute Weltmeisterschaft gespielt“, erklärte der Bayern-Präsident beim Wiesn-Besuch.

Kane hatte mit dem FC Bayern in der vergangenen Saison das Double gewonnen und sich mit seinen Leistungen auch mehrere individuelle Auszeichnungen gesichert. Unter anderem wurde der Engländer zu Deutschlands Fußballer des Jahres gewählt und erneut mit dem Goldenen Schuh als bester Torjäger Europas ausgezeichnet.

Für Hainer ist deshalb klar, dass Kane genügend Argumente für die prestigeträchtige Auszeichnung gesammelt hat.

„Ich weiß nicht, was man noch mehr machen muss, um den Ballon d’Or zu gewinnen.“

„Das muss Harry Kane sein“

Harry Kane
Foto: Getty Images

Auch auf Yamal ging der Bayern-Präsident direkt ein. Zwar würdigte Hainer die Qualitäten des 19-Jährigen, bei seiner persönlichen Wahl ließ er jedoch keinen Zweifel aufkommen.

„Lamine Yamal ist sicherlich ein sehr guter Spieler und hat eine große Zukunft vor sich, aber wenn man alles aus der vergangenen Saison berücksichtigt, gibt es nur einen Gewinner – und das muss Harry Kane sein.“

Kane selbst geht mit der Diskussion deutlich zurückhaltender um. Nach dem 7:0 gegen Union Berlin hatte der 33-Jährige erklärt: „Ich möchte nicht viel über mich selbst sprechen. Ich spreche auf dem Platz. Jeder ist anders.“

Genau dort lieferte der Torjäger zuletzt das nächste Argument. Gegen Union erzielte Kane seine Bundesliga-Tore Nummer 100 und 101. Für die ersten 100 Treffer benötigte er lediglich 98 Einsätze und stellte damit einen neuen Bundesliga-Rekord auf.

Während Kane selbst also auf öffentlichen „Wahlkampf“ verzichtet, übernehmen diesen offenbar die Bayern-Verantwortlichen. Nach Max Eberl und Uli Hoeneß hat nun auch Hainer klar Stellung bezogen – und seine persönliche Präferenz für die Ballon-d’Or-Wahl unmissverständlich formuliert.

Quelle: FCBinsideZum Original

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