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HSV-Ultras greifen durch: Diese Bitte haben sie an die Fans
Nur die RauteNur die Raute·VonPhilipp Overhoff

HSV-Ultras greifen durch: Diese Bitte haben sie an die Fans

In Fußballstadien ist es Usus, dass der Fan-Support bei medizinischen Zwischenfällen auf der Tribüne eingestellt wird. Das handhabt auch der HSV nicht anders.

Der Eindruck vieler Beobachter: In jüngerer Vergangenheit kommt es zu einer Häufung solcher Vorfälle. Daher richteten die Ultras des „Förderkreis Nordtribüne“ rund um das 2:1 gegen den 1. FC Köln einen Appell an die Fans. Im Mittelpunkt: medizinische Notfälle, die nach Ansicht der Gruppe teilweise durch übermäßigen Alkoholkonsum verursacht werden.

Hintergrund dürften unter anderem gleich mehrere Vorfälle beim 0:5 gegen Mainz gewesen sein, bei denen bereits in der ersten Halbzeit medizinische Hilfe auf den Rängen notwendig war. Auch zum Ende der vergangenen Saison hatte es entsprechende Situationen gegeben. Muss ein Fan von Sanitätern behandelt werden, wird der Support in dem betroffenen Bereich verständlicherweise unterbrochen.

Genau hier setzt die Botschaft der HSV-Ultras an. „Achtet auf euren Konsum! Niemand wird euch euer Bier verbieten – achtet allerdings stets darauf, dass euer Konsum das übergeordnete Ziel, den Support, nicht beeinträchtigt“, heißt es in dem verteilten Flyer.

HSV-Fans
Foto: IMAGO

HSV-Fans fordern: „Achtet aufeinander!“

Gleichzeitig lautet die Forderung an die Fans, bei hohen Temperaturen auf ausreichend Flüssigkeit zu achten. „Wasser oder andere alkoholfreie Getränke“ könnten für den Kreislauf hilfreich sein. Die Gruppe empfiehlt deshalb ausdrücklich, auch einmal „anstatt des Bieres“ ein alkoholfreies Getränk zu wählen.

Noch wichtiger sei aber etwas anderes. „Achtet aufeinander!“, lautet eine weitere Aufforderung. Wer bemerke, dass es einer Person nicht gut gehe, solle nicht wegschauen, sondern Unterstützung anbieten oder den Ordnungsdienst informieren.

Auch für den eigenen Notfall haben die Ultras einen klaren Rat: „Verlasst bei ersten Anzeichen frühzeitig den Block!“ So könnten Betroffene schneller Hilfe bekommen und zugleich verhindert werden, dass der Support unterbrochen werden muss. Positiv: Beim 2:1 gegen Köln blieb ein solcher medizinischer Zwischenfall aus.

Quelle: Nur die RauteZum Original

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