Beim FC Arsenal könnte im Winter auf dem Transfermarkt noch einmal Bewegung in die Offensive kommen. Die Gunners beschäftigen sich offenbar intensiv mit Kevin Schade vom FC Brentford. Der deutsche Nationalspieler hat mit seinem starken Saisonstart das Interesse des englischen Meisters geweckt.
Nach Informationen von football.london und CaughtOffside sucht Arsenal-Trainer Mikel Arteta nach zusätzlicher Qualität für das letzte Drittel. Schon im Sommer wollten die Londoner nach den späten Abgängen von Gabriel Martinelli und Gabriel Jesus personell nachlegen. Ein entsprechender Transfer kam allerdings nicht mehr zustande.
Der bisherige Saisonverlauf dürfte den Handlungsbedarf zusätzlich erhöhen. Nach fünf Premier-League-Spieltagen steht Arsenal bei acht Treffern. Am Samstag setzte es zudem eine überraschend deutliche 0:3-Niederlage bei Brighton & Hove Albion. Tabellenführer Manchester City liegt bereits drei Punkte vor dem Titelverteidiger.
Im Januar könnte Arsenal deshalb einen neuen Anlauf unternehmen – und Schade gehört offenbar zu den heißesten Kandidaten.
Arsenal beobachtet Schade schon länger

Laut CaughtOffside hat sich der 24-Jährige durch seine jüngsten Leistungen „fest auf den Radar von Arsenal gerückt“. Schade erzielte in dieser Saison bereits drei Treffer für Brentford und überzeugte darüber hinaus mit seinem Tempo und seiner körperlichen Präsenz.
Das Interesse der Gunners ist dabei offenbar nicht neu. Arsenal soll den ehemaligen Freiburger schon seit mehreren Monaten beobachten und zuletzt intensiv gescoutet haben.
Schade bringt zudem ein Profil mit, das Arteta mehrere Möglichkeiten eröffnen würde. Der Rechtsfuß wird bevorzugt auf dem linken Flügel eingesetzt, kann aber auch im Sturmzentrum auflaufen. Vor allem seine enorme Geschwindigkeit macht ihn für ein offensiv ausgerichtetes Team interessant.
Zusätzliche Aufmerksamkeit erhält der 24-Jährige derzeit durch die Nationalmannschaft. Schade gehört zum ersten Aufgebot von Bundestrainer Jürgen Klopp und könnte sich damit auch auf internationaler Bühne für höhere Aufgaben empfehlen.
Vertragsgespräche mit Brentford stocken
Ein möglicher Transfer wäre allerdings alles andere als günstig. Schade steht bei Brentford noch bis 2028 unter Vertrag, weshalb der Premier-League-Klub derzeit keinen unmittelbaren Verkaufsdruck hat.
Interessant ist jedoch die Situation rund um eine mögliche Verlängerung. Brentford hat dem Bericht zufolge bereits Gespräche über einen neuen Vertrag aufgenommen, bislang allerdings ohne Durchbruch.
CaughtOffside schreibt, es habe den Anschein, als wolle Schade „den nächsten Schritt in seiner Karriere machen und bei einem großen europäischen Verein landen“.
Damit könnte sich für Arsenal im Winter eine Gelegenheit ergeben. Sobald das Transferfenster wieder öffnet, wird ein erster Vorstoß der Gunners für möglich gehalten.
Schade ist allerdings nicht der einzige deutsche Offensivspieler auf der Arsenal-Liste. Auch Maximilian Beier von Borussia Dortmund soll beobachtet werden. Der 23-Jährige steht dem Bericht zufolge aktuell jedoch hinter Schade.
Sollte der Brentford-Profi seinen starken Saisonstart bestätigen und sich auch unter Klopp beim DFB empfehlen, könnte seine Zukunft schon im Januar zu einem der interessanteren deutschen Transfer-Themen werden.










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