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Vor der XXL-Länderspielphase: Drei Erkenntnisse zum Bundesliga-Start
fussball-news.defussball-news.de·VonManuel Behlert

Vor der XXL-Länderspielphase: Drei Erkenntnisse zum Bundesliga-Start

Die Bundesliga ist zurück! Und die ersten vier Spieltage in der neuen Saison sind absolviert. Jetzt geht es in die XXL-Länderspielphase, die diesmal gleich drei Wochen andauert. 

Für die Klubs heißt es, dass man jetzt ein erstes Zwischenfazit ziehen kann. Und durchschnaufen ist auch erst einmal erlaubt. Für den ein oder anderen Verein ist die Phase, die jetzt ansteht, schon enorm wichtig, weil man unter Druck steht.

Die ersten Wochen in der neuen Saison in der Bundesliga waren nicht nur ereignisreich, sondern auch reich an Erkenntnissen. Drei davon listen wir hier nun auf!

Dortmunds Basics funktionieren noch besser

Niko Kovac wurde in der Vergangenheit beim BVB oftmals kritisiert. Und das mitunter auch zurecht. Er sprach immer von den Basics, die er im Spiel seiner Mannschaft sehen will. Und diese Basics seien unabdingbar. Dass die auch oft auf den Platz gebracht wurden, war die eine Sache. Die Kritik, die es gab, hatte vor allem mit spielerischen Mängeln zu tun, die gegen eher destruktive Gegner oftmals auftraten.

In der Vergangenheit hatten die Dortmunder gegen Außenseiter nicht selten zu früh in den Verwaltungsmodus geschaltet oder sich in Spielen, die lange eng waren, den Schneid abkaufen lassen.

Niko Kovac
Foto: IMAGO

Mit zwölf Punkten aus den ersten vier Spielen gelang dem BVB nach Punkten der perfekte Saisonstart. Und es gibt Elemente, die auffallen. Die Basics bei den Dortmundern funktionieren besser als in der Vorsaison, gerade Joane Gadou hat mit seiner Geschwindigkeit ein zusätzliches Element in die Defensive mitgebracht.

Es gibt aber noch etwas, das zusätzlich Mut macht: Die Stressresistenz ist größer geworden. Das zeigte sich beim umkämpften und lange engen Spiel in Stuttgart, als Maxi Beier schließlich das 1:0 für die Dortmunder erzielte.

Die Aufsteiger haben Bundesliga-Niveau

Drei Teams sind in die Bundesliga aufgestiegen. Dabei handelt es sich um Schalke 04, die SV Elversberg und den SC Paderborn. Nach vier Spielen muss man sagen, dass es andere Mannschaften gibt, um die man sich mittlerweile Sorgen machen muss und nicht um die drei Neulinge. Schalke hat fünf Punkte auf dem Konto, sich zuhause gegen den FC Bayern ein 0:0 erkämpft, bei Union souverän gewonnen. Es gab viele gute Momente, vor allem nur einen Gegentreffer in den letzten drei Spielen.

Elversberg ist die Mannschaft, die fußballerisch von den Aufsteigern bisher die reifste ist. Drei Tore gegen Leverkusen, vier gegen Gladbach, viele gute Momente gegen die Bayern: Vincent Wagner und die SVE sind ein Team, das auf jeden Fall dem ein oder anderen Gegner Probleme bereiten wird.

Und Paderborn? Der SCP brauchte ein wenig Zeit, um sich an die neuen Anforderungen zu gewöhnen. Am vierten Spieltag gab es aber nicht nur den ersten Treffer in der neuen Saison, sondern auch den ersten Dreier. Dieses Spiel gegen die TSG Hoffenheim untermauerte, dass auch Paderborn für besondere Momente und Siege in der Liga sorgen kann.

Freiburg kann die Phalanx durchbrechen

In den letzten Jahren hat der SC Freiburg immer wieder gute Leistungen zeigen können. In der letzten Saison schafften es die Breisgauer sogar bis in das Endspiel der Europa League. In der Bundesliga gab es auch gute Momente, am Ende konnte der SCF aber nicht ganz nach vorne vorstoßen, verlor im Sommer aber Spieler wie Noah Atubolu und Johan Manzambi.

Johan Manzambi
Foto: Getty Images

Doch Freiburg investierte wieder in die Breite. Stellte sich besser auf, was die verschiedenen Varianten im Kader angeht. Wenn zwei, drei oder vier Spieler fehlen, dann haben die Breisgauer nahezu immer die Möglichkeit, das irgendwie aufzufangen.

Genau das macht den SCF so stark. Zu Saisonbeginn wurden inklusive der Europapokalqualifikation alle Spiele gewonnen bis auf das Duell mit der SGE am Wochenende, das trotz Überlegenheit nur 2:2 ausging. Freiburg hat die Chance, die Phalanx der größeren Teams zu durchbrechen. Und zumindest mal in Richtung Platz 3 zu schielen.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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