Vor der Wagner-Verpflichtung hielt sich das Gerücht hartnäckig, dass HSV-Co-Trainer Loic Favé bei 96 ein heiß gehandelter Kandidat war. Nach seiner Vertragsverlängerung beim HSV verriet er jetzt, was an den Spekulationen dran war.
Eine aufregende Woche lag hinter ihm und natürlich auch dem gesamten Trainerteam des HSV. Nach der Vormittagseinheit in Hamburg am Montag gab Co-Trainer Loic Favé zu: „In der vergangenen Woche war schon einiges los.“
Da wäre zum Beispiel die von außen nicht nur mit Begeisterung bewertete Vertragsverlängerung des HSV mit dem gesamten Trainerteam zu nennen. „Aber ich bin froh, dass wir jetzt verlängert haben. Und dann noch der Sieg gegen Köln, bei dem sich vieles aufgelöst hat“, sagte Favé dem Hamburger Abendblatt.
Favé erreichte Anfrage aus Hannover

Ebenfalls erwähnenswert ist aber natürlich auch das Interesse von Hannover 96 an seiner Person. Nach dem 0:5 des HSV gegen Leipzig gab es nämlich wohl eine Anfrage von Hannover, der der HSV selbst aber schnell einen Riegel vorgeschoben haben soll. Die Niedersachsen hatten in der vergangenen Woche Cheftrainer Christian Titz freigestellt und waren auf der Suche nach einem Nachfolger offenbar auch über Polzins Assistenten gestolpert.
Jonas Boldt, einst beim HSV aktiv und nun Sportchef in Hannover, hatte dem Vernehmen nach nachgefragt, ob Favé sich vorstellen könne, den beurlaubten Titz zu beerben. Er selbst sagt dazu: „Man freut sich immer darüber, dass die eigene Arbeit gesehen und geschätzt wird. Es ist schön, wenn auch andere einem etwas zutrauen.“
HSV-Coach weckt Begehrlichkeiten
Wie das Abendblatt berichtet, war das nicht die erste Anfrage, die man beim HSV rund um den jungen Coach abwimmelte. In der vergangenen Saison habe auch Borussia Dortmund seine Entwicklung wahrgenommen und ihn in den Kandidatenkreis für perspektivisch mögliche U21-Trainer aufgenommen.
Aktuell ist das alles also aber gar kein Thema. Schließlich verlängerte Favé gemeinsam mit Merlin Polzin und allen anderen aus dem Trainerteam seinen Vertrag bis 2029.
Favé selbst scheint damit ziemlich zufrieden zu sein – auch wenn er, im Gegensatz zu einem möglichen Engagement bei Hannover 96, in Hamburg nicht auf dem Chefsessel sitzt. „Wir haben ein sehr cooles Trainerteam“, so der Coach im Interview mit dem Abendblatt. Nach der aufregenden Woche kann er nun also erst einmal durchatmen und ist trotz des Trubels „glücklich“.
Und auch alle HSV-Fans dürften froh darüber sein, dass der Klub den talentierten Assistenzcoach nicht an die Konkurrenz verloren hat.









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