Sandro Wagner soll Hannover 96 aus der Krise führen. Der ehemalige Nationalstürmer ist zurück auf der großen Bühne.
Vor rund einem Jahr wurde der frühere Co-Trainer von Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann beim FC Augsburg entlassen und wartete seitdem auf eine neue Aufgabe. Die hat er jetzt in Hannover gefunden, der Zweitligist stellte Wagner als Nachfolger von Christian Titz vor.
„Ich bin ein Arbeiter. Ich habe Bock, jetzt loszulegen mit den Jungs“, zeigte sich der neue Hoffnungsträger gleich voller Tatendrang und kündigte an, „maximal ambitioniert“ sein zu wollen. Nach sechs Spielen hat Hannover 96 sieben Punkte auf dem Konto, die Rückkehr in die Bundesliga soll aber das Ziel bleiben.
Wagner will offensiv agieren: „Haben Bock auf gute Ideen mit dem Ball“
„Wenn du in der 3. Liga bist, willst du in die 2. Liga, wenn du in der 2. Liga bist, willst du in die erste. Das ist ja fast schon verpflichtend für Vereine, einfach ambitioniert zu sein“, zitiert Sky Wagner, der als Spieler für den FC Bayern, den MSV Duisburg, Werder Bremen, Hertha, Darmstadt und Hoffenheim in der Bundesliga auflief (180 Spiele, 44 Tore). Der neue Trainer kündigte an, offensiven Fußball spielen zu wollen: „Ich habe richtig Bock auf die Aufgabe. Wir werden uns jetzt nicht hinten verbarrikadieren und nur verteidigen, sondern wir haben schon Bock, mit Ball gute Ideen zu haben.“

Bis Wagner erstmals in der 2. Bundesliga auf der Trainerbank der Hannoveraner Platz nehmen wird, müssen sich die Fans jedoch noch ein wenig gedulden. Aufgrund der verlängerten Länderspielpause steht das nächste Pflichtspiel erst am 10. Oktober an. Zuvor bestreitet 96 jedoch ein Testspiel gegen Drittligist SC Verl.









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