Am Donnerstag testet der FC Schalke 04 gegen Rot-Weiß Oberhausen. Dabei könnte es zu einem besonderen Debüt kommen.
Am 31. August nahm RWO mit Max Meyer einen ehemaligen Nationalspieler unter Vertrag, der auf eine lange Vergangenheit in Königsblau zurückschauen kann. Bisher kam der Star-Transfer zwar noch nicht zum Einsatz, gegen Schalke könnte er am Donnerstag aber nun aber sein Debüt für seinen Heimatverein feiern.
Schon vor dem 3:1-Heimsieg gegen die zweite Mannschaft von Borussia Mönchengladbach wurde RWO-Trainer Sebastian Gunkel auf Meyer angesprochen. „Es sieht insgesamt gut bei ihm aus. Ein Platz im Kader wäre noch einen Ticken zu früh, aber wir sind da auf einem sehr guten Weg“, sagte der Coach im Gespräch mit der WAZ und fügte an: „Mal schauen, wie es dann in der nächsten Woche aussieht.“ Gegen die Fohlen fehlte der 31-jährige Meyer dann wie erwartet noch im Kader, am Donnerstag könnte es dann endlich so weit sein. Nach einer Schambeinentzündung hatte der Ex-Nationalspieler (vier Einsätze) noch Rückstand.
Ex-Schalker Meyer absolviert Trainerausbildung
Nach seinem Vertragsende bei APOEL Nikosia war Meyer zunächst ohne Klub, ehe er sich im August RW Oberhausen anschloss. „Ich freue mich sehr, wieder in meiner Heimatstadt Oberhausen zu sein. Ich habe den Werdegang von RWO schon länger verfolgt und bin von der Arbeit, die hier geleistet wird, wirklich überzeugt Ich kann es kaum erwarten, dass es für mich losgeht“, sagte Meyer bei seiner Vorstellung. Zudem wird er parallel seine Ausbildung zum Jugendtrainer absolvieren.
Schon in der Jugend lief der Mittelfeldspieler für RWO auf, ehe er über den MSV Duisburg auf Schalke landete. Dort entwickelte er sich zu einem der spannendsten Talente des 1995er-Jahrgangs und debütierte mit 17 Jahren in der Bundesliga. Vor der WM 2014 stand er im vorläufigen Kader, schaffte es aber nicht in die Endauswahl von Bundestrainer Joachim Löw.

Nach 192 Spielen für die S04-Profis wechselte Meyer nach einer Schlammschlacht zwischen S04-Boss Christian Heidel und Berater Roger Wittmann 2018 ablösefrei zu Crystal Palace, konnte sich dort aber nicht dauerhaft durchsetzen. Es folgten Stationen in Köln, Istanbul, Midtjylland, Luzern und Nikosia.









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