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Nach BVB-Absage: Jadon Sancho erhält nächsten Transfer-Korb
BVBWLDBVBWLD·VonMarcel Groß

Nach BVB-Absage: Jadon Sancho erhält nächsten Transfer-Korb

Ohne einen Verein könnte Jadon Sancho schon bald in Russland unterschreiben – nachdem sein Ex-Klub aus Dortmund im Sommer auf eine Rückkehr verzichtet hatte.

Große Verwirrung um Ex-BVB-Star Jadon Sancho. Laut dem russischen Portal „Metaratings“ steht deOffensivspieler kurz vor einem Wechsel zum FC Krasnodar. Das Portal „Championat.ru“ dementiert das Gerücht nun. Zwar soll der 26-Jährige dem Klub aus Russland angeboten worden sein, doch der Verein selbst sieht von einer Verpflichtung ab. Der ehemalige Dortmunder ist seit dem 30. Juni vereinslos, nachdem Manchester United eine Option zur Verlängerung seines Vertrags auslaufen ließ. Sollte sich die Möglichkeit des Wechsels nach Russland wirklich zerschlagen haben, geht die Suche für Jadon Sancho nach einem neuen Verein weiter.

FC Krasnodar tritt aktuell in der ersten russischen Liga an und führt die Tabelle an – zwei Punkte vor Verfolger Dinamo Moskau. International spielt der Klub seit der Sperre durch FIFA und UEFA wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine keine Rolle mehr und bestreitet seine Spiele ausschließlich innerhalb Russlands. Sportlich zählt Krasnodar dennoch zu den stabilsten Adressen des Landes: Seit der Saison 2023/24 stand der Verein nie schlechter als auf Platz zwei, und in der vergangenen Spielzeit 2024/25 holte man sogar zum ersten Mal die russische Meisterschaft. Damit gilt Krasnodar mittlerweile als echter Top-Klub in Russland. Demzufolge ist klar: Obwohl die Fans des BVB ihren ehemaligen Offensivspieler erstmal nicht mehr in Europa sehen werden, wird Jadon Sancho aller Voraussicht nach in dieser Saison um Titel mitspielen – sofern es zu einem Wechsel kommt. Dann könnte der Engländer auch versuchen fernab vom Medienrummel in Europa wieder zu seiner alten Stärke zu finden.

BVB entschied sich gegen Transfer von Jadon Sancho

Beim BVB hatte man sich zuvor bewusst gegen eine Rückkehr des Engländers entschieden. Dabei war Sanchos Name über den gesamten Transfersommer immer wieder gefallen, zuletzt besonders laut, nachdem sich Giannis Konstantelias am ersten Spieltag gegen den HSV das Kreuzband riss und viele Fans lautstark den ablösefreien Sancho zurückforderten. BVB-Geschäftsführer Lars Ricken äußerte sich gegenüber der „BILD“ schließlich zu den Fan-Rufen und zeigte dafür durchaus Verständnis.

Die früheren Verdienste des Flügelspielers stellte er dabei keineswegs infrage: „Er hat sich in die Geschichtsbücher bei uns eingetragen und zweimal gute Leistung gebracht“, sagte Ricken. Trotzdem habe für ihn ein anderer Gedanke im Vordergrund gestanden: Er wollte lieber neue Gesichter und frische Geschichten in den Kader holen als auf einen bekannten Namen zu setzen. Statt Sancho verpflichtete Dortmund am Deadline Day daher Ethan Nwaneri leihweise von Arsenal, ohne Kaufoption. Trainer Niko Kovač verteidigte diesen Schritt öffentlich als beste verfügbare Lösung.

Jadon Sancho
Foto: Getty Images

Auch sportlich sprachen die Zahlen zuletzt gegen eine Rückkehr: Bei Aston Villa blieb Jadon Sancho in 23 Premier-League-Einsätzen ohne eigenes Tor, über alle Wettbewerbe kamen lediglich ein Treffer und drei Vorlagen aus 39 Partien zusammen. Weitere Gerüchte um Wechsel zu Besiktas Istanbul, AS Rom oder zuletzt sogar zum Drittligisten Arabian Falcons FC aus den Vereinigten Arabischen Emiraten verliefen bislang im Sand.

 

Quelle: BVBWLDZum Original

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