Fast ein Vierteljahr war er ohne Verein. Nun hat der frühere Dortmunder Mo Dahoud einen neuen Arbeitgeber gefunden. Den 30 Jahre alten Mittelfeldspieler zieht es in die Vereinigten Arabischen Emirate.
Zuletzt kickte Dahoud für Eintracht Frankfurt. Doch nach fast zwei Jahren im Dress der Hessen endete im Sommer seine Zeit am Main. Insgesamt 37-mal stand er für die Adlerträger auf dem Rasen. Dabei erzielte der Deutsch-Syrer drei Treffer und fabrizierte vier Torvorlagen.
Pikant: Anfang Januar 2026 netzte Dahoud ausgerechnet im Duell mit Borussia Dortmund. Beim spektakulären 3:3 in der Bundesliga gelang ihm in der zweiten Minute der Nachspielzeit der vermeintliche Siegtreffer. Doch drei Minuten später sorgte Carney Chukwuemeka (22) noch für den erneuten und endgültigen Ausgleich.
Für den BVB stand Dahoud noch weit häufiger auf dem Platz. Zwischen 2017 und 2023 absolvierte der Techniker wettbewerbsübergreifend 141 Partien. In seiner Bilanz finden sich fünf Tore und 17 Assists. Im Herbst 2020 absolvierte er für den DFB zwei A-Länderspiele.
Erstmals erste Liga
Trotz seiner großen Erfahrung fand der Ex-BVB-Profi nach seinem Aus in Frankfurt zunächst keinen Verein. Doch die vertragslose Zeit ist nach Informationen von transfermarkt.de vorüber. Dahoud wechselt zu United FC aus Dubai. Der Klub existiert erst seit 2022, stieg vor wenigen Monaten erstmals in die UAE Pro League auf. Nach fünf Spieltagen liegt der Neuling mit ausgeglichener Bilanz auf Rang acht.

Der bekannteste Akteur steht an der Seitenlinie. Seit Juli 2025 leitet Italien-Ikone Andrea Pirlo (47) das Training. Der Weltmeister von 2006 sorgte jüngst für Schlagzeilen, denn er galt im Sommer 2026 als Kandidat für das Amt des italienischen Nationaltrainers. Er verzichtete jedoch auf eine mögliche Verpflichtung, nachdem seine geschäftlichen Verbindungen nach Russland in die Kritik geraten waren.
Dafür kommt Dahoud künftig in den Genuss, unter Mittelfeldlegende Pirlo zu trainieren. Zu seinen bekanntesten Teamkollegen zählt mit Haris Seferovic (34) ein anderer ehemaliger Frankfurter.











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