Mit 41 Jahren steht Cristiano Ronaldo weiterhin im Kader der portugiesischen Nationalmannschaft. Das gefällt nicht allen.
Die Reaktionen auf die Nominierung des alternden Superstars fielen in der Heimat gemischt aus. Schon bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada wirkte der Angreifer wie ein Fremdkörper im Angriffsspiel der Selecao, der 72 Jahre alte neue Trainer Jorge Jesus baut dennoch weiter auf CR7.
Vor dem Start in die Nations League gegen Wales, holte Ronaldo auf der Pressekonferenz zum Rundumschlag aus. „Einige Medien lieben es, mich anzugreifen. Sie versuchen seit Jahren, mich zu töten, aber das wird bei mir niemals funktionieren. Vielleicht mit einer Schrotflinte, aber selbst dann kann ich der Kugel ausweichen“, zitiert die Bild den Stürmer von Saudi-Klub Al-Nassr.
Ronaldo glaubt weiter an eigene Stärken: „Auch abseits des Platzes“
„Ich bin immer noch davon überzeugt, dass ich die Nationalmannschaft unterstützen kann, nicht nur durch meine Tore, sondern auch abseits des Fußballs“, kündigte Ronaldo selbstbewusst an: „Es spielt keine Rolle, ob ich morgen spiele oder ob ich das nächste Spiel pausiere. Für mich ist das Wichtigste, dass ich mich gut fühle.“ Sobald das nicht mehr der Fall ist, werde er seinen „Koffer packen und gehen.“
Dem langjährigen Star-Stürmer von Real Madrid fehlen noch 21 Tore bis zur 1000-Treffer-Marke. Dieser Meilenstein gilt als letztes großes Ziel in der Laufbahn des fünfmaligen Ballon-d’Or-Gewinners. „Ich weiß, dass ich das schaffen werde, aber es ist keine Besessenheit. Wenn du von etwas besessen bist, wirst du es nicht erreichen, man sollte es einfach genießen. Aber ja, ich möchte diesen Meilenstein wirklich erreichen“, betonte Ronaldo und kündigte an, mit Portugal unbedingt ein drittes Mal die Nations League gewinnen zu wollen.

Danach könnte seine lange Karriere ein Ende finden. „Ich weiß es nicht, ich wünschte, ich wüsste die Antwort, aber ich weiß sie nicht“, antwortete der Portugiese auf die Frage, wann er die Schuhe an den Nagel hängen wird, fügte aber an: „Es ist sehr gut möglich, dass dies mein letztes Jahr ist.“








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