Der HSV trauert um eine seiner größten Vereinslegenden. Peter „Eiche“ Nogly ist im Alter von 79 Jahren nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Das teilte der Verein am Freitag mit.
Mit Nogly verliert der HSV einen Spieler, der eine der erfolgreichsten Epochen der Klubgeschichte entscheidend mitprägte. In einer Mitteilung würdigten die Hamburger ihren früheren Kapitän als „herausragende Persönlichkeit und Leitfigur“. Zudem sei Nogly „ein absoluter Publikumsliebling und einer der besten Verteidiger, die jemals das Trikot mit der Raute auf der Brust getragen haben“ gewesen.
Zwölf Jahre lang lief der Abwehrspieler für den HSV auf und absolvierte satte 414 Pflichtspiele. Dabei bewies der 1,82m große Nogly regelmäßig seine Torgefahr: Ihm gelangen 52 Treffer für die Rothosen. Besonders in Erinnerung bleibt sein Führungstor im DFB-Pokalfinale 1976 gegen den 1. FC Kaiserslautern, das den Grundstein für den späteren 2:0-Erfolg legte.

Nogly gewann beim HSV zahlreiche Titel
Zu den größten Erfolgen des früheren Kapitäns zählen der Gewinn des DFB-Pokals 1976, der Triumph im Europapokal der Pokalsieger 1977 sowie die deutsche Meisterschaft 1979. Eine Niederlage ließ ihn jedoch nie ganz los: das verlorene Finale im Landesmeister-Cup 1980 gegen Nottingham Forest in Madrid. Später bezeichnete Nogly diese Partie als seine „größte Niederlage“.
Dem HSV blieb er nach seiner aktiven Karriere trotzdem noch lange verbunden. Von 2014 bis 2017 gehörte er dem Aufsichtsrat des Vereins an. Nun aber nehmen die Hanseaten Abschied von einer absoluten Ikone, die über Jahrzehnte hinweg eng mit den größten Erfolgen der Vereinsgeschichte verbunden war.









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