Der furiose Saisonauftakt von Donyell Malen verzückt die Fußballwelt. Nicht zuletzt dank seiner furiosen Auftritte liegt die AS Rom an der Spitze der Serie A. Ein Sonderlob erhielt der 27 Jahre alte frühere Dortmunder jetzt sogar von Inter-Legende Giuseppe Bergomi (62).
Der Transfer von Malen zur Roma erweist sich schon jetzt als absoluter Volltreffer. Mit sechs Toren und einem Assist hat sich der ehemalige BVB-Knipser in Windeseile in die Herzen der Giallorossi-Anhänger geschossen. In die Saison startete der Niederländer mit einem furiosen Hattrick gegen die AC Florenz sowie einem Doppelpack gegen Lecce. Beide Begegnungen entschied der Hauptstadtklub mit 4:0 für sich.
Die beeindruckende Entwicklung des ehemaligen BVB-Stürmers rief nun Inter-Ikone Bergomi auf den Plan, der Malen geradezu adelte: „Ich will nicht sagen, dass er mich an Ronaldo ‚Il Fenomeno‘ erinnert, aber er hat diese Art von Bewegungen und einen ähnlichen Antrieb“, zeigte sich der Weltmeister von 1982 im Interview mit dem Corriere dello Sport hellauf begeistert.
Malen kein Haaland
Unter seinem Trainer Gian Piero Gasperini (68) läuft der 27-Jährige, der das Länderspiel gegen Deutschland (1:1) verletzt verpasste, als echte Sturmspitze statt auf dem Flügel auf. Diese Rolle käme Malen entgegen, meint Bergomi. Der Roma-Profi verfüge über ein komplettes Repertoire aus „Geschicklichkeit auf engstem Raum, Vorstößen in die Tiefe und hoher Abschlussstärke“. Damit unterscheide er sich deutlich von den sonst üblichen großgewachsenen Zentrumsangreifern à la Erling Haaland (26).

Das Lob erfolgt aus berufenem Munde. Kaum jemand kann die Stärke eines Angreifers so fundiert beurteilen wie Bergomi, der zwei Jahrzehnte lang als beinharter Verteidiger in der Serie A auflief. Als One-Club Man spielte er in seiner gesamten Karriere nur für Inter Mailand und krönte diese Ära mit zwei Meistertiteln, einem nationalen Pokalsieg sowie drei Titeln im UEFA-Cup.












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