Immanuel Pherai ist beim HSV aktuell komplett außen vor. In keinem der fünf Pflichtspiele dieser Saison schaffte es der 25-Jährige in den Kader.
Obwohl eine solche Situation durchaus erwartbar war, blieb ein Abschied im Sommer aus. Dabei taten sich kurz vor Schließung des Transferfensters gleich mehrere Möglichkeiten auf. Laut Informationen der Mopo hatten Vereine aus Polen, der Türkei und der zweiten Liga Saudi-Arabiens über Mittelsmänner Kontakt zu Pherai aufgenommen. Der Mittelfeldspieler lehnte jedoch sämtliche Angebote ab. Der Grund: Keines der drei Ziele soll zu seiner angedachten Karriereplanung gepasst haben.
Dabei war Pherai durchaus gewillt, den HSV zu verlassen. Bereits zuvor hatten sich Transfers zu Zweitligisten wie der SV 07 Elversberg und dem SC Paderborn zerschlagen. Anschließend hoffte der surinamische Nationalspieler auf eine neue Chance unter Merlin Polzin – bislang vergeblich. Anfang September wechselte er zudem seinen Berater und wird inzwischen von „MR Sport Management“ um Michael Ruhnau vertreten.

Verlässt Pherai den HSV im Winter?
Im Winter dürfte Pherai deshalb seinen nächsten Anlauf planen. Dann öffnen die Transferfenster wieder in sämtlichen relevanten Ligen. Dass er sich für diese Zeit ins Schaufenster stellen kann, bietet ihm aktuell auch die Nationalmannschaft. Pherai wurde kurzfristig für Suriname nominiert und könnte in der Nacht zu Samstag gegen Honduras erstmals seit 15 Monaten wieder für sein Land auflaufen.
Bis Januar darf Pherai zudem weiter auf Einsatzzeit in der U21 des HSV hoffen. Beim 4:0 gegen HSC Hannover half er zuletzt freiwillig aus. Dieses Verhalten wird im Volkspark positiv zur Kenntnis genommen. Ohnehin gilt Pherai trotz seiner schwierigen Situation als charakterlich einwandfrei. Im Winter dürfte es dennoch auf eine Trennung hinauslaufen. Letztmals hätte der HSV dann die Chance, eine Ablöse zu kassieren. Auch wenn diese vermutlich verschwindend gering ausfallen dürfte.









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