Marcos Llorente könnte Atlético Madrid im kommenden Sommer ohne Ablöse verlassen. Auch der FC Bayern soll die Lage des 31-Jährigen verfolgen. Konkrete Schritte der Münchner gibt es bislang offenbar nicht.
Der Vertrag des Spaniers bei Atlético endet nach dieser Saison. Verlängert der Klub nicht, wäre Llorente im Sommer ohne Ablösesumme auf dem Markt zu haben. Die Madrilenen wollen das nach dem Bericht verhindern und streben eine Ausdehnung des Arbeitspapiers an.
Wie das Portal TEAMtalk berichtet, hat die aktuelle Situation mehrere Interessenten auf den Plan gerufen. Neben dem FC Bayern sollen auch der FC Barcelona sowie mehrere englische Spitzenklubs die Entwicklung verfolgen. Bei den Münchnern handelt es sich demnach bisher nur um ein loses Interesse.
Englische Klubs gelten als realistischer
Weiter fortgeschritten sollen die Überlegungen bei Liverpool, Chelsea und Manchester City sein. Über einen Wechsel nach München wird dem Bericht zufolge derzeit nicht verhandelt, auch ein Angebot des deutschen Rekordmeisters liegt nicht vor. Das kann aber noch der Fall werden.

Unter Trainer Diego Simeone zählt Llorente weiterhin zum festen Personal und sammelt regelmäßig Einsatzzeit. Sein Profil gilt als flexibel: Der Rechtsfuß kann die rechte Außenbahn beackern, dort auch als Verteidiger auflaufen, und ist ebenso im Zentrum einsetzbar.
In 308 Pflichtspielen für Atlético kommt der Spanier auf 37 eigene Treffer und 45 Vorlagen. Bleibt eine Einigung über eine Verlängerung aus, dürfte das Werben um den Routinier laut dem Bericht in den nächsten Monaten spürbar zunehmen.
Münchner Kader auf diesen Positionen besetzt
Ob der Spanier für den FC Bayern tatsächlich zum ernsthaften Kandidaten wird, ist offen. Laut TEAMtalk verfolgen die Münchner den Fall nur aus der Ferne. Auf Llorentes bevorzugten Positionen ist der Kader zudem gut ausgestattet. Aber: Es kann sich immer etwas tun.
Vincent Kompany kann rechts in der Abwehr auf Konrad Laimer und Josip Stanisic zurückgreifen, im Mittelfeldzentrum besteht aktuell ebenfalls kein dringender Bedarf. Sacha Boey darf den Klub bei einem passenden Angebot verlassen, außerdem läuft bei den Verantwortlichen bereits die Planung für die kommende Spielzeit. Dass ein Transfer vorbereitet wird, dafür gibt es bislang keine Anzeichen.












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