Nach acht Monaten steht Alexander Røssing-Lelesiit endlich vor seinem Comeback. Das HSV-Talent hat nach langer Leidenszeit bereits ein klares Ziel vor Augen.
„Røssing-Lelesiit schießt sein erstes HSV-Tor“ – diese Schlagzeile würde der Norweger in den kommenden Monaten gerne über sich lesen. Am liebsten soll der Treffer im Volkspark fallen. „Das wäre der nächste unglaubliche Moment“, sagte der Linksaußen im Gespräch mit der Mopo.
Ein solches Erfolgserlebnis käme zweifelsohne einer Erlösung gleich. Denn Røssing-Lelesiit hatte in seiner bisherigen HSV-Zeit immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Im Dezember 2025 setzte ihn zunächst ein Muskelfaserriss rund einen Monat außer Gefecht. Im Januar folgte im Stadtderby gegen den FC St. Pauli (0:0) ein Riss der Syndesmose, der ihn zwölf Partien kostete. Als der Youngster im Mai gerade wieder auf dem Trainingsplatz stand, kam eine Sprunggelenksverletzung hinzu. Von dieser erholt er sich noch immer.
Neue Rolle im HSV-System wartet
Wie sehr ihm der Fußball gefehlt hat, machte Røssing-Lelesiit mit großem Nachdruck deutlich. „Das Gefühl, in einem ausverkauften Volksparkstadion zu spielen“, vermisse er besonders. „Wenn man auf dem Platz steht und die Fans jubeln hört – das ist ein unbeschreibliches Gefühl.“

Sportlich hat sich seit seiner Verletzungspause derweil einiges verändert – nicht nur mit Blick auf das Personal. Das neue Spielsystem bietet für einen klassischen Flügelspieler wie ihn weniger feste Einsatzmöglichkeiten. Røssing-Lelesiit sieht darin jedoch eine Chance: „Ich werde lernen, nicht nur auf einer Position zu spielen, sondern vielseitiger zu sein.“
Sein großes Ziel bleibt der Durchbruch bei den Profis. „Meine oberste Priorität ist es, mich beim HSV durchzusetzen. Das steht über allem“, betonte der Skandinavier. Für den Fall, dass es mit der Fußballkarriere nicht wie geplant klappt, hat er parallel seinen Schulabschluss im Blick und kann sich später eine Tätigkeit als Sportlehrer vorstellen. Vorerst aber gilt sein voller Fokus dem Comeback und seinem ersten HSV-Tor.









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