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Noch nicht angekommen? Magath erklärt Browns Probleme beim FC Bayern
FCBinsideFCBinside·VonVjekoslav Keskic

Noch nicht angekommen? Magath erklärt Browns Probleme beim FC Bayern

Nathaniel Brown muss sich beim FC Bayern offenbar noch an seine neue Rolle gewöhnen. Der 23-Jährige wechselte im Sommer für rund 50 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt nach München und sollte die Möglichkeiten auf der linken Seite erweitern. Einen festen Platz in der Startelf hat er bislang allerdings nicht.

Trainer Vincent Kompany setzt Brown durchaus flexibel ein. Statt ausschließlich auf seiner angestammten Position auf der linken Seite kam der deutsche Nationalspieler zwischenzeitlich sogar auf der Zehn zum Einsatz. Zuletzt musste er sich aber auch mit einem Platz auf der Bank begnügen.

Für Felix Magath ist diese Situation keine große Überraschung. Der frühere Bayern-Trainer sieht vor allem die enorme Konkurrenz beim Rekordmeister als Grund dafür, dass Brown noch nach seiner optimalen Rolle sucht.

Magath: Brown „muss flexibler sein“

Im Gespräch mit Tribuna verwies Magath insbesondere auf Alphonso Davies, der auf Browns bevorzugter Position aktuell die Nase vorne hat.

„Nathaniel Brown hat in Frankfurt und auch in der Nationalmannschaft als Linksverteidiger gespielt und ist mit diesem Profil zum FC Bayern gekommen“, erklärte der 73-Jährige.

In München seien die Anforderungen an Brown nun andere: „Bei Bayern wird er offenbar flexibler sein müssen, denn derzeit ist Davies für Kompany auf dieser Position die erste Wahl.“

Nathaniel Brown
Foto: IMAGO

Genau diese Flexibilität zeigte sich bereits in den ersten Wochen der Saison. Kompany testete Brown nicht nur auf der linken Seite, sondern setzte ihn überraschend auch in einer deutlich offensiveren Rolle ein. Damit versucht der Bayern-Coach offenbar, weitere Einsatzmöglichkeiten für den Sommer-Neuzugang zu schaffen.

„Er muss seinen Platz und seine Rolle finden“

Dass Brown nicht sofort zum unumstrittenen Stammspieler geworden ist, sollte aus Magaths Sicht nicht überbewertet werden. Der Konkurrenzkampf in München sei schließlich deutlich größer als bei vielen anderen Klubs.

„Für einen neuen Spieler ist es nie einfach, in eine Mannschaft zu kommen, die in der Vergangenheit so erfolgreich war. Er muss seinen Platz und seine Rolle in einem Team finden, das auf nahezu jeder Position mit sehr guten Spielern besetzt ist“, betonte Magath.

Brown befindet sich damit in einer für Bayern-Neuzugänge typischen Situation. Während er in Frankfurt auf der linken Seite fest eingeplant war, muss er sich in München gegen internationale Topspieler durchsetzen und gleichzeitig neue Positionen verinnerlichen.

Von einem grundsätzlich gescheiterten Start kann deshalb noch keine Rede sein. Magaths Analyse macht aber deutlich, worauf es für Brown in den kommenden Monaten ankommen dürfte: Will er regelmäßig spielen, muss er sich wohl über seine Vielseitigkeit empfehlen – denn an Davies führt auf der linken Seite derzeit nur schwer ein Weg vorbei.

Quelle: FCBinsideZum Original

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