Grundsätzlich kann der FC Schalke 04 mit dem Start in die neue Saison sehr gut leben. Sportlich steht man sehr solide da, finanziell hat man die Erwartungen, die man im Sommer hatte, durchaus übertroffen.
Deswegen scheint es momentan sogar der Fall zu sein, dass die Königsblauen in der Lage sind, den drohenden Punktabzug sogar ohne Spielerverkauf zu vermeiden.
Das ist ein großer Pluspunkt für die Schalker. Trotzdem gibt es nicht nur positive Stimmen rund um den Klub, zuletzt herrschte Trikot-Ärger, weil viele Auswärtstrikots ausgeliefert wurden, die fehlerhaft sind.
Schalke 04 reagiert auf Kritik der Fans
Doch das ist nicht der einzige Punkt. Im neuen Mitgliederbrief, den Vorstand und Aufsichtsrat der Schalker nun verschickten, war natürlich die Vertragsverlängerung von Matthias Tillmann, der jetzt bis 2029 gebunden ist, ein Thema. Aber man ging auch auf Kritik ein, zum Beispiel an zahlreichen Erhöhungen der Preise.
„Die Kritik an der Preisentwicklung haben wir uns zu Herzen genommen“, lautet die Aussage. Teurer wurden in den vergangenen Monaten das Bier im Stadion (5,50 statt 5,10 Euro) oder die Trikots (99,95 statt 89,95 Euro).

Der Vorwurf vieler Fans liegt natürlich jetzt auf der Hand: Schalke würde nach dem Aufstieg das Rad überdrehen. Und genau das, obwohl die Fans dem Klub auch in den schwierigen Zeiten die Treue hielten.
„Ja, wir mussten einige Preise erhöhen, weil die Kosten in sehr vielen Bereichen steigen“, schreiben die Bosse. „Das betrifft aktuell praktisch alle Bereiche der Wirtschaft. Trotzdem verstehen wir, dass die Summe der Anpassungen nicht gut genug ausbalanciert war. Ein Versprechen, die Preise für eine bestimmte Zeit nicht anzufassen, können wir Euch nicht geben.“
Immerhin beim Bierpreis scheint es eine Garantie zu geben. „Christina Rühl-Hamers hat auf der Mitgliederversammlung 2025 gesagt: ‚Sollten die Kosten nicht völlig aus dem Ruder laufen, wird es in der Saison 2026/2027 keine Erhöhung des Bierpreises geben. Diese Zusage steht.“









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