Während die deutsche Nationalmannschaft drei Tage nach dem 1:1 im Nachbarschaftsduell in Amsterdam den ersten Rückschlag der gerade begonnenen Amtszeit von Jürgen Klopp als Bundestrainer hinnehmen musste und gegen Griechenland mit 0:1 unterlag, hat die Niederlande ihre zweite Partie in der Nations League in Serbien mit 2:1 gewonnen – mit einem überzeugenden Joey Veerman im zentralen Mittelfeld.
Zusammen mi Tijjani Reijnders und Ryan Gravenberch bildete Veerman das Dreiermittelfeld der Elftal und sorgte von der zentralen Position aus für Struktur im Team von Bondscoach Xavi. Eine Erfolgsquote von 90 Prozent bei 117 gespielten Pässen bedeutet für den Profi von Borussia Dortmund ebenso einen guten Wert wie sechs von neun gewonnenen Zweikämpfen (67%).
An den Toren, für die beide der gegen Deutschland noch eingewechselte Mexx Meerdink in seinem erst zweiten Länderspiel verantwortlich zeichnete, war Veerman zwar nicht direkt beteiligt, dafür aber Initiator mehrerer gefährlicher Angriffe, der am Ende bemerkenswerte 135 Ballkontakte verzeichnete und somit unverkennbar eine spielprägende Figur war.
Auf dem Weg zur feste Größe unter Bondscoach Xavi
Nachdem Veerman unter dem ehemaligen Bondscoach Ronald Koeman nach der EURO 2024 nicht mehr berücksichtigt worden war, scheint der 27-Jährige unter Xavi auf dem besten Weg zu einer Schlüsselfigur einer neuen niederländischen Mannschaft, die mit vier Punkten aus den ersten beiden Partien der Nations League fraglos zufrieden sein kann.

Am Donnerstag in Griechenland und am Sonntag wieder in Amsterdam im Rückspiel gegen Serbien kann die niederländische Auswahl nun schon große Schritte in Richtung Viertelfinale machen, das dann im November unter anderem mit der zweiten Partie gegen und in Deutschland endgültig erreicht werden könnte.










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