Harry Kane plant in der Länderspielpause offenbar keine Ruhephase. Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel teilte nun mit, dass sein Kapitän bei allen vier anstehenden Partien in der Anfangsformation stehen möchte. Den Wunsch habe der Angreifer selbst vorgetragen.
Gegenüber dem Standard sprach Tuchel über die Belastungssteuerung während dieser Phase. Demnach fordert der Stürmer des FC Bayern keinerlei Entlastung ein. Er wolle vielmehr „unbedingt in allen vier Spielen von Beginn an spielen“, sagte der frühere Münchner Trainer über seinen Kapitän.
Das zeigt nur, wie sehr sich Kane mit der Nationalelf identifiziert.
Tuchel neigt selbst zu einer festen Elf
Auch der Nationaltrainer würde personell am liebsten wenig verändern. Ob sich das bei vier Partien in kurzer Folge durchhalten lässt, ließ er allerdings offen.
„Ehrlich gesagt würde ich am liebsten nicht rotieren. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das möglich ist. Mein Ideal wäre es, immer wieder mit derselben Aufstellung anzutreten“, erklärte Tuchel. Er wolle einer festen Gruppe Verantwortung übertragen und ihr Vertrauen signalisieren.

Dass der 33-Jährige keine Partie freiwillig auslässt, passt zu seiner Rolle in beiden Teams. Kane zählt sowohl in der englischen Auswahl als auch beim FC Bayern zu den zentralen Figuren im Angriff.
Enges Programm nach der Unterbrechung
Für die Münchner hat die Personalie durchaus Gewicht. Nach der Länderspielpause folgt für das Team von Vincent Kompany eine dichte Serie mit Aufgaben in Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal.
Im Sturmzentrum gibt es beim FC Bayern kaum eine Alternative zu Kane. An der Säbener Straße dürfte daher genau registriert werden, wie viele Minuten der Engländer bei der Nationalmannschaft tatsächlich absolviert.
Tuchel zeigte sich der Beanspruchung durchaus bewusst. Sein Wunsch nach einer möglichst unveränderten Startelf trifft auf vier Spiele innerhalb einer einzigen Abstellungsperiode. Wie er das löst, ließ er offen.










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