Ibrahim Maza hat sich bei Bayer Leverkusen innerhalb kurzer Zeit zu einem unverzichtbaren Leistungsträger entwickelt. Die Werkself möchte den 20-Jährigen deshalb langfristig binden und seinen Vertrag finanziell aufwerten. Gleichzeitig wächst das Interesse aus der Premier League.
Nach Informationen der Sport Bild fand bereits ein erstes Gespräch zwischen den Leverkusener Verantwortlichen und Mazas Management statt. Dabei soll es um eine vorzeitige Verlängerung und deutliche Verbesserung seines ohnehin bis 2030 laufenden Vertrags gegangen sein. Sein bisheriges Gehalt von weniger als drei Millionen Euro entspricht nicht mehr seiner sportlichen Bedeutung.

Parallel dazu haben laut „TEAMtalk“ vor allem der FC Arsenal und Tottenham Hotspur ihr Interesse intensiviert. Beide Klubs sollen Maza in dieser Saison mehrfach beobachtet haben. Auch der FC Chelsea, Manchester City und Aston Villa verfolgen demnach weiterhin seine Entwicklung. Eine konkrete Offerte wurde bislang allerdings nicht vermeldet.
Maza überzeugt in Leverkusen und bei Algerien
Maza war 2025 für rund zwölf Millionen Euro von Hertha BSC nach Leverkusen gewechselt. In seiner ersten Saison für die Werkself sammelte der offensive Mittelfeldspieler in 44 Pflichtspielen fünf Tore und sieben Vorlagen. Die Leverkusener Fans wählten ihn anschließend zum Spieler der Saison. Zudem schaffte er es auf die Kandidatenliste für die Auszeichnung als bester Nachwuchsspieler des Jahres.
Auch in der laufenden Spielzeit knüpfte der gebürtige Berliner an diese Leistungen an. Nach vier Bundesligaeinsätzen steht Maza bei einem Tor und einer Vorlage. Für Algerien überzeugte er zuletzt ebenfalls mit einem Treffer und einem Assist beim 3:1 gegen Sambia.
Interessant macht ihn besonders seine Vielseitigkeit. Maza kann im offensiven Zentrum, in den Halbräumen und auf den Flügelpositionen eingesetzt werden. Dort findet er auch unter Druck Lösungen, dreht mit dem Ball auf und trägt ihn mit Tempo in gefährliche Räume. Neben seiner technischen Qualität zeichnen ihn seine Spielübersicht und sein Gespür für freie Räume aus.
Leverkusen steht nicht unter Verkaufsdruck
Trotz der prominenten Interessenten besitzt Bayer eine komfortable Ausgangslage. Maza ist noch bis 2030 gebunden, sodass keine Notwendigkeit für einen zeitnahen Verkauf besteht. Die geplante Verlängerung soll seine Entwicklung honorieren und gleichzeitig deutlich machen, dass Leverkusen langfristig mit ihm plant.
Arsenal, Tottenham und die weiteren Interessenten dürften seine Leistungen dennoch genau verfolgen. Setzt Maza seine Entwicklung fort, könnte er spätestens im kommenden Sommer zu einer der begehrtesten Personalien auf dem europäischen Transfermarkt werden.












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