Seit seinem spektakulären Trainingscomeback ist es rund um Mario Vuskovic ein wenig ruhiger geworden. Trotzdem hoffen viele HSV-Fans darauf, dass er im November nach Aufhebung seiner Sperre im November zeitnah wieder auf dem Rasen steht. Hamburgs Coach Merlin Polzin hat sich nun diesbezüglich geäußert.
Auch am Montag nahm Vuskovic wieder am Training teil. Der 24-Jährige arbeitete unentwegt mit und scheint fit zu sein. Polzin will sich trotz allem nicht zu einer Aussage über ein potenzielles Pflichtspiel-Comeback im November äußern. Das geht aus einem Bericht der MOPO hervor.
Vuskovic hilft dem HSV jetzt schon
Mario helfe jetzt schon, so sein Trainer: „Er trägt in der Kabine und auf dem Trainingsplatz einen wichtigen Teil zu unserer Entwicklung als Mannschaft bei.“ Ob das reicht, damit der Innenverteidiger nach dem 15. November direkt wieder im Kader stehen kann, lässt er offen. Und das ist kein Zufall, sondern hat einen ganz bestimmten Grund. „Es wird dem Jungen jetzt nicht guttun, wenn wir irgendwelche Prognosen abgeben und dann am Ende eine Erwartungshaltung abbilden, die vielleicht gar nicht umzusetzen ist. Vielleicht aber doch“, schob er grinsend hinterher.

Völlig ausgeschlossen ist das Turbo-Comeback von Vuskovic also nicht. Im Training scheint er im Vergleich zu seinen Mitspielern jedenfalls nicht abzufallen: Er zieht sich im Zweikampf nicht zurück, ist sicher im Passspiel und kommuniziert viel. „Mario hat keine Pause gemacht und härter gearbeitet als all die anderen Jungs“, fuhr Polzin fort. Der HSV-Coach schwärmte erst kürzlich bereits über die Trainingsleistungen von Vuskovic.
Blitz-Comeback nicht ausgeschlossen
Klar ist jedoch: Ein Risiko will der HSV bei Vuskovic nicht eingehen. „Was die Spielzeit auf dem Platz angeht, das werden wir dann sehen, je näher es kommt und je mehr Möglichkeiten er von mir erhält“, erklärte Polzin sein weiteres Vorgehen.
Einen vergleichbaren Fall hat es im Fußballgeschäft noch nicht gegeben. Noch nie kehrte ein Spieler nach einer so langen Sperre zurück in den Profialltag. Vuskovic soll es nun als Erster schaffen. „Das ist ja auch das Schöne, dass man bei dem ersten Fall, der so eingetreten ist, ein bisschen Offenheit und fußballromantische Naivität einfach haben sollte“, erklärte Polzin laut MOPO.
Mehr Kaderoptionen in der Innenverteidigung würden dem HSV so oder so sehr gut zu Gesicht stehen. Ab November heißt eine davon womöglich Mario Vuskovic. Auch wenn das bei den Rothosen aktuell noch niemand offen ausspricht.









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