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Mehrere Topklubs interessiert: So soll es bei Bruno Fernandes weitergehen
fussball-news.defussball-news.de·VonLukas Neth

Mehrere Topklubs interessiert: So soll es bei Bruno Fernandes weitergehen

Die Zukunft von Bruno Fernandes bei Manchester United bleibt offen. Während die Red Devils weiterhin an einer Vertragsverlängerung mit ihrem Kapitän arbeiten, haben mehrere europäische Topklubs den Portugiesen im Visier. Auch aus Saudi-Arabien gibt es Interesse. Fernandes selbst soll einen Verbleib in Manchester jedoch klar bevorzugen.

Der 32-Jährige steht bei United nur noch bis Sommer 2027 unter Vertrag. Im Anschluss besitzt der Klub eine Option auf eine weitere Saison. Sollte es nicht zu einer langfristigen Einigung kommen, könnte Manchester United diese Möglichkeit nutzen und anschließend über einen Verkauf nachdenken.

Atlético Madrid, Juventus Turin, der AC Mailand und Galatasaray sollen die Situation des Mittelfeldspielers beobachten. Auch Klubs aus Saudi-Arabien sollen Fernandes auf dem Radar haben.

Laut CaughtOffside besteht aktuell allerdings auf beiden Seiten der Wunsch, die Zusammenarbeit fortzusetzen. Ein Abschied sei derzeit nicht das Ziel. Fernandes‘ Priorität soll es demnach sein, im Old Trafford zu bleiben. Auch United-Trainer Michael Carrick setzt sich dem Bericht zufolge für einen Verbleib des Kapitäns ein.

Gleichzeitig ist eine Vertragsverlängerung keineswegs beschlossene Sache. Transfer-Insider Fabrizio Romano hatte bereits bestätigt, dass United und Fernandes schon vor der Weltmeisterschaft Gespräche über einen neuen Vertrag aufgenommen haben. Bislang gab es dabei jedoch nur wenig Fortschritt.

„Finanziell sind das Gehalt und die Vertragslaufzeit wichtig. Er ist nicht mehr der Jüngste“, erklärte Romano. Fernandes befinde sich in einer Phase seiner Karriere, in der womöglich nur noch wenige große Verträge vor ihm liegen. Entsprechend groß sei die Bedeutung der aktuellen Verhandlungen.

United hat eine Schmerzgrenze

Ein weiterer Knackpunkt ist offenbar eine Ausstiegsklausel. Eine solche ist bereits Bestandteil des aktuellen Vertrags. Die Verantwortlichen müssen nun entscheiden, ob sie auch in einem neuen Arbeitspapier enthalten sein soll, wie hoch sie ausfallen würde und ab wann sie gültig wäre.

Sollte es zu keiner Einigung kommen, besitzt United dennoch eine klare finanzielle Vorstellung. Die Eigentümer von United, INEOS, sollen intern einen Preis von rund 50 bis 60 Millionen Euro festgelegt haben, für den Fernandes den Klub verlassen könnte.

Bruno Fernandes
Foto: IMAGO

Offiziell sei der Portugiese zwar nicht zum Verkauf freigegeben, aufgrund seines Alters würde United bei einem entsprechenden Angebot allerdings offenbar ins Grübeln kommen.

Damit bleibt die Situation trotz des klaren Wunsches von Fernandes kompliziert. Mehrere Vereine beobachten die Entwicklung und könnten ihre Bemühungen intensivieren, sollte sich bei den Vertragsgesprächen keine Einigung abzeichnen. Für Manchester United dürfte es deshalb in den kommenden Monaten vor allem darum gehen, die Vorstellungen des Kapitäns und des Klubs zusammenzubringen.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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