Ein Bayern-Star fehlt überraschend im deutschen Aufgebot für das Spiel gegen Griechenland. Er soll offenbar geschont werden.
Jürgen Klopp verzichtet im letzten Spiel der aktuellen Länderspielphase überraschend auf Serge Gnabry. Der Offensivspieler des FC Bayern gehört nicht zum 23-Mann-Kader für die Nations-League-Partie gegen Griechenland am Sonntagabend.
Das bestätigte der DFB. Damit endet Gnabrys Länderspielreise früher als erwartet. Zuvor hatte bereits Nico Schlotterbeck verletzungsbedingt abreisen müssen.
Für Gnabry kommt die Entscheidung durchaus überraschend. Noch am Donnerstag stand der 30-Jährige beim 2:0 gegen Serbien in der Startelf und führte die deutsche Nationalmannschaft sogar als Kapitän aufs Feld. Es war zugleich sein erster Startelfeinsatz im DFB-Trikot seit seiner schweren Verletzung in der Vorsaison.
Gnabry wird offenbar geschont
Nach aktuellem Stand deutet vieles darauf hin, dass Klopp den Bayern-Profi bewusst aus der Belastung nimmt. Konkrete neue Verletzungsprobleme wurden nicht kommuniziert.
Gerade mit Blick auf Gnabrys Vorgeschichte erscheint die Entscheidung nachvollziehbar. Nach seiner langen Ausfallzeit wurde der Offensivspieler in den vergangenen Wochen schrittweise wieder an höhere Belastungen herangeführt.

Gegen Serbien absolvierte Gnabry 45 Minuten und zeigte sich nach der Partie noch sehr zufrieden mit seinem besonderen Abend: „Schönes Erlebnis. Ein Tag, auf den ich sehr stolz bin“, sagte der Bayern-Star im ZDF.
Nun bekommt Gnabry also eine zusätzliche Pause, bevor es beim FC Bayern mit einem straffen Klubprogramm weitergehen wird.
Für die Partie in Griechenland wird Klopp die deutsche Offensive damit erneut umbauen. Für andere Spieler im großen DFB-Aufgebot könnte sich dadurch eine zusätzliche Chance auf Einsatzzeit ergeben – so etwa Bayern-Youngster Lennart Karl.










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