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ManCity-Skandal: Jetzt äußert sich PSG-Boss Al-Khelaifi
fussball-news.defussball-news.de·VonTill Gabriel

ManCity-Skandal: Jetzt äußert sich PSG-Boss Al-Khelaifi

Der Skandal um ManCity hat die Fußballwelt über die Grenzen des Vereinigten Königreichs hinaus erschüttert. Auch PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi meldete sich nun zu Wort.

Der Vorsitzende der European Football Clubs (EFC) hielt sich auf der Generalversammlung jedoch bedeckt. „Zunächst einmal sind wir nicht hier, um über etwas zu urteilen, bei dem es sich noch nicht um eine endgültige Entscheidung handelt“, sagte Al-Khelaifi: „Zweitens sind wir hier, um uns gegenseitig zu helfen und zu unterstützen. Sollte natürlich irgendetwas nicht in Ordnung sein…“

Und weiter: „Ich bin zwar kein Anwalt, aber ich glaube, dass sie das Recht haben, Berufung einzulegen; es ist also noch keine endgültige Entscheidung. Und uns steht es nicht zu, dazu etwas zu sagen; das ist eher eine Angelegenheit der Premier League bzw. des englischen Vereins. Warten wir ab, wie es weitergeht.“

Al-Khelaifi schützt ManCity-Boss Soriano: „Seine Karriere ist fantastisch“

Über Ferran Soriano, der als CEO der City Football Group derzeit im Mittelpunkt des Skandals steht und dem EFC-Vorstand angehört, verlor Al-Khelaifi nur lobende Worte. „Ferran war eine große Bereicherung für den Vorstand. Er ist ein wertvoller Mitarbeiter, der uns mit seinem Fachwissen voranbringt. Seine Karriere ist fantastisch, und auch Manchester City hat viel Positives geleistet, aber ich bin nicht in der Position, darüber zu urteilen.“

Eine unabhängige Kommission hatte Manchester City in allen Anklagepunkten schuldig gesprochen. Den Skyblues wurde vorgeworfen, gegen die Finanzregeln der Premier League verstoßen zu haben, indem sie Kosten verschleiert und Sponsoringeinnahmen überhöht ausgewiesen haben. Zudem soll der Klub nicht ordnungsgemäß zur Aufklärung beigetragen haben.

Nasser Al-Khelaifi
Foto: IMAGO

ManCity drohen nun harte Sanktionen. Neben einer historisch hohen Geldstrafen ist auch ein Punktabzug, die Aberkennung von Titeln im Zeitraum zwischen 2009 und 2018 oder sogar ein Zwangsabstieg möglich. 2020 wurde der Verein bereits von der UEFA für die Champions League gesperrt, der Internationale Sportgerichtshof CAS revidierte das Urteil seinerzeit jedoch.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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