Die Frauen des FC Bayern bleiben in der Bundesliga das Maß aller Dinge. Die Mannschaft von Trainer José Barcala setzte sich am Samstag im Topspiel bei Eintracht Frankfurt mit 1:0 durch und feierte damit den sechsten Sieg im sechsten Ligaspiel.
Den entscheidenden Treffer im Stadion am Bretanobad erzielte Klara Bühl bereits in der 18. Minute. Durch den Auswärtserfolg haben die Titelverteidigerinnen nun 18 Punkte auf dem Konto und gehen mit einer perfekten Bilanz in die erste Länderspielpause.
Besonders wichtig: Der Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Frankfurt ist auf fünf Punkte angewachsen. Die Münchnerinnen haben sich damit bereits früh in der Saison ein kleines Polster an der Tabellenspitze erarbeitet.
Bühl entscheidet das Topspiel
Die Partie begann ausgeglichen. Die erste gute Gelegenheit gehörte sogar der Eintracht. Larissa Mühlhaus zog in der 17. Minute von der Strafraumgrenze ab, doch Bayern-Torhüterin Ena Mahmutovic parierte stark.
Praktisch im direkten Gegenzug schlugen die Münchnerinnen zu. Nach einem Frankfurter Eckball eroberte Edna den Ball und bediente Sophie Proost. Diese setzte sich im Mittelfeld durch und schickte Bühl auf die Reise. Die deutsche Nationalspielerin blieb vor dem Tor eiskalt und traf ins lange Eck zum 1:0.
Kurz vor der Pause wurde es noch einmal gefährlich. Nach einer Hereingabe von Rebecka Blomqvist verhinderte Mahmutovic in höchster Not den möglichen Ausgleich durch Laura Freigang.
Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Bayern zunehmend die Kontrolle. Frankfurt blieb allerdings gefährlich und prüfte Mahmutovic in der 60. Minute durch einen Kopfball von Freigang. Dennoch landete ein abgefälschter Distanzschuss der eingewechselten Linda Dallmann auf dem Tornetz.
Trotz der spielerischen Überlegenheit gelang den Münchnerinnen kein zweiter Treffer. Defensiv ließen sie aber ebenfalls nichts mehr anbrennen und brachten den knappen Vorsprung über die Zeit.
„Wir können unglaublich stolz sein“
Matchwinnerin Bühl zeigte sich nach dem Schlusspfiff entsprechend zufrieden. „Es ist ein schönes Gefühl und es gibt Selbstvertrauen. Wir können unglaublich stolz sein“, erklärte die 25-Jährige.
Gleichzeitig sah sie noch Verbesserungspotenzial: „Es zeigt einfach unsere Qualität und unsere Konstanz, die wir auf den Platz bringen. Aber im letzten Drittel können wir noch gefährlicher werden. Wir haben viele Halbchancen und jetzt gilt es, daraus Großchancen und Tore zu machen.“
Auch Franziska Kett hob die kämpferische Leistung hervor: „Man hat gesehen, dass es ein Kampfspiel war. Frankfurt hat es uns nicht einfach gemacht. Wir sind unglaublich froh, dass wir die drei Punkte einfahren konnten. Am Ende haben wir unfassbar gut gekämpft und die drei Punkte nach München geholt.“
Für zahlreiche Bayern-Spielerinnen geht es nun zu ihren Nationalmannschaften. In der Bundesliga steht anschließend am 19. Oktober das Heimspiel gegen den VfB Stuttgart auf dem Programm. Dann möchten die Münchnerinnen ihre makellose Serie fortsetzen.










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