Die deutsche Nationalmannschaft soll sich unter Jürgen Klopp nach Möglichkeit sehr schnell in eine richtige Richtung entwickeln. Geht es nach Ex-Bayern-Star Thomas Müller, dann liegt noch eine Menge Arbeit vor den Verantwortlichen. Allerdings strahlt Müller auch durchaus Optimismus aus.
Im Podcast „The Late Run“ von Ex-NFL-Star Chad Johnson sprach Müller unter anderem über die Aufgaben, die es beim DFB nun zu bewältigen gibt. Und das sind einige.
„Sicher ist, dass der deutsche Fußball gerade an einem Punkt ist, an dem wir uns schwertun, die neue Generation zu finden, denen die Leute wirklich gerne zusehen. Und es geht nicht nur darum, wie wir spielen, es geht auch um Identität und ein bisschen um die Mentalität. Die ganze Fußballwelt hat auf uns geschaut und gesagt: ‚Oh, wir wollen diese deutsche Mentalität haben, uns durchzubeißen und in jedem Moment unangenehm zu sein“, erklärte der Ex-Nationalspieler, der auch während der WM in seiner Expertenrolle nahe an der Mannschaft war.
Müller witzelt über DFB-Rückkehr
Laut Müller braucht es wieder eine klare Identität im deutschen Fußball. Es müssen jetzt Strukturen aufgebaut werden, die nachhaltig sind. „Es scheint, als hätten wir das irgendwie verloren, weil der Spielstil manchmal ein bisschen zu schön, aber nicht entscheidend genug ist. Wir sind nicht eiskalt genug vor dem Tor. Wir hängen also gerade so ein bisschen dazwischen“, legt Müller den Finger in die Wunde.

Der ehemalige Bayern-Offensivstar, der selbst kürzlich in der MLS wieder entscheidend war, scherzte daraufhin: „Jürgen, ich hoffe, ich stehe auf deiner Liste!“ Das ist eine klare Anspielung darauf, dass Müller selbst in seiner aktiven Karriere genau diese Attribute mitbrachte, die er jetzt bei der deutschen Nationalmannschaft vermisst.
Was den neuen Bundestrainer angeht, da ist Müller optimistisch. Klopp könne „Klarheit reinbringen“ und diese werde aktuell definitiv gebraucht. Diese Entwicklung braucht aber vor allem Zeit.










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