Finn Jeltsch hat sich beim VfB Stuttgart innerhalb kurzer Zeit zum Leistungsträger entwickelt. Das bleibt auch Europas Topklubs nicht verborgen. Inter Mailand, der FC Barcelona und mehrere Vereine aus der Premier League beobachten den 20-Jährigen.
Der rasante Aufstieg von Finn Jeltsch geht weiter. Erst im Februar 2025 wechselte der Innenverteidiger vom 1. FC Nürnberg zum VfB Stuttgart, inzwischen gehört er bei den Schwaben zu den wichtigen Säulen der Mannschaft.
Zuletzt wurde er von Bundestrainer Jürgen Klopp erstmals für die deutsche Nationalmannschaft nominiert und könnte im Nations-League-Rückspiel gegen Griechenland sein DFB-Debüt feiern. Diese Entwicklung hat nun auch das Interesse internationaler Spitzenklubs geweckt.
Wie Sky berichtet, waren beim Champions-League-Spiel des VfB gegen Viking Stavanger im September unter anderem Scouts von Inter Mailand und dem FC Barcelona auf der Tribüne. Ihr Fokus soll dabei auch auf Jeltsch gelegen haben. Darüber hinaus sollen mehrere Topklubs aus der Premier League den deutschen U-Nationalspieler intensiv beobachten.
Jeltsch vor dem nächsten Schritt?
Besonders bemerkenswert ist die Geschwindigkeit, mit der sich Jeltsch in Stuttgart entwickelt hat. Aus einem Talent aus der 2. Bundesliga wurde innerhalb kurzer Zeit ein etablierter Bundesliga-Spieler. Mittlerweile hat der Verteidiger sogar den Sprung in den Kreis der deutschen Nationalmannschaft geschafft und ist erstmals bei einem Lehrgang des DFB dabei.
Beim VfB weiß man um die Entwicklung des 20-Jährigen. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth wollte sich gegenüber Sky zwar nicht konkret zu den Scouting-Aktivitäten anderer Vereine äußern, hob jedoch Jeltschs Entwicklung und sein großes Potenzial hervor.

Für die Stuttgarter stellt sich damit zunehmend die Frage, wie lange der Klub seinen Abwehrspieler halten kann. Noch gibt es keine konkreten Hinweise auf einen unmittelbar bevorstehenden Transfer. Das internationale Interesse dürfte durch Jeltschs Leistungen allerdings weiter wachsen.
Der VfB hatte Jeltsch Anfang 2025 für eine Sockelablöse von rund 7,5 bis zehn Millionen Euro aus Nürnberg verpflichtet und mit einem langfristigen Vertrag bis 2030 ausgestattet. Damit besitzt Stuttgart grundsätzlich eine starke Position. Ob diese auch einem Vorstoß eines europäischen Topklubs standhalten kann, dürfte sich spätestens in den kommenden Transferperioden zeigen.












Kommentare