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Müller optimistisch bei Klopp: „Kann Klarheit reinbringen"
fussball-news.defussball-news.de·VonManuel Behlert

Müller optimistisch bei Klopp: „Kann Klarheit reinbringen"

Mittlerweile sind drei Spiele unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp vergangen und es gab einen Sieg, ein Remis und eine Niederlage. Alles ist also ganz in Ordnung, nichts völlig überragend. 

Experten, Spieler und Trainerteam sind sich einig: Die Entwicklung unter dem Bundestrainer wird Zeit in Anspruch nehmen. Zeit, die man dem Team auch guten Gewissens geben kann.

Es gibt Ansatzpunkte, die mit einem klaren Plan angegangen werden müssen, bei anderen Dingen kann man auch ein wenig herumexperimentieren. Eines ist klar: Im deutschen Fußball gibt es Nachholbedarf.

Thomas Müller: „Geht auch um die Identität“

Im US-Podcast „The Late Run“ von Ex-NFL-Star Chad „Ochocinco“ Johnson sprach nun Ex-Nationalspieler Thomas Müller die Probleme in den letzten Jahren: „Sicher ist, dass der deutsche Fußball gerade an einem Punkt ist, an dem wir uns schwertun, die neue Generation zu finden, denen die Leute wirklich gerne zusehen. Und es geht nicht nur darum, wie wir spielen, es geht auch um Identität und ein bisschen um die Mentalität. Die ganze Fußballwelt hat auf uns geschaut und gesagt: ‚Oh, wir wollen diese deutsche Mentalität haben, uns durchzubeißen und in jedem Moment unangenehm zu sein.“

Thomas Müller
Foto: IMAGO

Spannend ist, dass gerade das zum Thema gemacht wird. Müller sieht genau da den Haken: „Es scheint, als hätten wir das irgendwie verloren, weil der Spielstil manchmal ein bisschen zu schön, aber nicht entscheidend genug ist. Wir sind nicht eiskalt genug vor dem Tor. Wir hängen also gerade so ein bisschen dazwischen.“

Und diese Klarheit jetzt wieder zu finden, das ist das A und O. Und deswegen ist Jürgen Klopp auch für Müller der richtige mann am richtigen Ort. „Ich glaube, er kann Klarheit reinbringen. Und Klarheit ist immer gut, denn wir haben gute Spieler. Aber wir haben keine Spieler, die aus dem Nichts von allein etwas zaubern. Wir brauchen eine starke Mannschaft.“

Quelle: fussball-news.deZum Original

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